Wir kaufen einen Pick-Up !

Nach unserer erfolgreichen Probefahrt im Oktober 2016 mit dem Nissan L200 und der Wohnkabine 600SS war klar, wir wollen unseren Traum umsetzen. Also begann ich intensiv nach der Suche eines gebrauchten Pickups. Wir wollten die Zeit bis 2019 nutzen, um in Ruhe den Pick-Up und die Kabine schrittweise aufzubauen und auch praktische Erfahrungen zu sammeln.

Eigentlich war das von mir favorisierte Modell ein Toyota HiLux. Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftigte, desto schneller wurde deutlich, dass diese Wahl beliebig schwer werden würde:  es gab sehr wenige gebrauchte HiLux als 1,5-Kabiner (unserer favorisierten Variante), die Preise  waren im Vergleich mit anderen Marken sehr hoch und insgesamt gab es hier in Deutschland keine Modelle mit Benzin-Motor. Also erweiterte ich meinen Suchradius und wurde letztlich beim Ford Ranger fündig.

Es gab einige gebrauchte Ford Ranger zu überschaubaren Preisen. Das Problem Benzin vs. Diesel entschärfte sich, weil ich festgestellt hatte, dass man auch mit einem Diesel – hoffentlich – weltweit durchkommt. Dazu ist der Ford Ranger nahezu baugleich mit dem entsprechenden Mazda Modell BT-50 (was gegebenenfalls in Asien wichtig wäre). Schon nach relativ kurzer Zeit wurde ich dann fündig: Ein Autohaus in Monschau hatte ein 2012-Modell, d.h. die 2016 noch aktuelle Modellreihe,  im Angebot. Nach einem kurzem Telefonat vereinbarten wir einen Besichtigungstermin für den 04. November 2016. Und das war das Objekt der Begierde:


Ich fuhr zusammen mit Andreas, unseren Sohn, zum Termin. Schließlich ist er gelernter KFZ-Schlosser und sollte mich kompetent unterstützen. Der Ford Ranger war noch da, ein  1,5 Kabiner mit 2,2, l Dieselmotor, knapp 70.000 km-Laufleistung und optisch in sehr gutem Zustand – außer einer kleinen Delle in der Nähe der Anhängerkupplung, die aber unkritisch war. Die Ausstattung war spartanisch, aber ich wollte es eigentlich so, da alles was nicht eingebaut ist, auch nicht kaputt gehen kann.
Wir – d.h. eigentlich Andreas – durften ein paar Runden fahren und in der Werkstatt konnten wir den Ford sogar auf eine Hebebühne stellen, damit wir uns das Auto auch intensiv von unten ansehen konnten. Bis auf ein paar leichte, bei Gelegenheit zu beseitigende, Rostansätze war alles in Ordnung; ein paar abgefahrene Bremsbeläge wollte die Werkstatt auch noch erneuern.

Also wurden wir uns mit dem Verkäufer einig und vereinbarten, dass wir das Auto am darauf folgenden Wochenende abholen. Voraussetzung – neben der Bezahlung natürlich – war, dass wir uns eine neues Kfz-Kennzeichen suchen. In Meckenheim ging das online und so setzen Moni und ich sich an den PC und suchten das Wunschkennzeichen. Leider war unser Favorit „SU H(annes)M(onika) 2019“ nicht mehr verfügbar aber „SU MH 2019“ ist mindestens genauso schön.

Ich holte die neuen Nummernschilder ab und wir fuhren am Wochenende nach Monschau. Nachdem alle Formalien erledigt waren, hatten wir den ersten Riesenschritt zur Erfüllung unseres Traumes umgesetzt….

    

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