Wir haben ein neues Zuhause.

Am 1. März 2019 war es endlich so weit. Die Firma Northstarmobil hatte unsere Kabine fertig aufgebaut und wir konnten sie endlich abholen. Zwei Tage nach meinem 65. Geburtstag war das natürlich das schönste Geschenk. Als wir losfuhren schossen uns viele Gedanken durch den Kopf: Haben wir vorher an alles gedacht ? Passen die Befestigungen auf der Ladefläche, die wir in einer Werkstatt in Witterschlick haben anbringen lassen ? Wie genau sieht die Kabine innen aus, denn die Probekabine war eine etwas kleinere ? Macht es uns weiter Lust auf das Reisen oder sehen wir nur noch die offenen Probleme ? und, und, und…

Aber es war alles zu unser Zufriedenheit und wir konnten es noch gar nicht fassen, das wir jetzt unser eigenes off-road-fähiges Wohnmobil haben. Und das nach fast 15 Jahren planen, bangen, hoffen (und sparen).

Noch etwas Vorgeschichte

Aber bevor ich weiter von der Übernahme schreibe, muss ich noch einmal zeitlich zurück, denn wir mussten vorher noch letzte Umbaumaßnahmen durchführen (lassen). Damit die Kabine auf der Ladefläche verzurrt werden kann, müssen die noch vorhandenen Aufbauten entfernt werden und es mussten 4 Augbolzen auf die Ladefläche gesetzt werden. Mit Spannbefestigungen („turnbuckles“) wird dann die Kabine fest mit der Ladefläche verzurrt.

Herr Neumann von der Firma Northstarmobil schickte mir die 4 Augbolzen und eine Einbauanleitung zu. Ich suchte mir eine Karosseriewerkstatt in der Nähe aus und ließ die Bolzen montieren. Das Ergebnis sieht so aus:

Übernahme

Wir waren schon am Tag vorher angereist und standen dann Freitags am Morgen erwartungsfroh vor der unscheinbaren Scheune in Kirchlinteln, genauer gesagt im Ortsteil Holtum (Geest). Herr Neumann öffnete das Tor und dann stand da unser neues Heim:

Voller Ehrfurcht umrundeten wir unser neues Wohnmobil.

Die nächsten 4 Stunden waren wir damit beschäftigt, uns von Frau Römermann und Herrn Neumann in die Kabine einweisen zu lassen. Zuerst musste ich aber unter die Kabine fahren, damit sie dann verzurrt werden konnte. Ich habe ganz schön geschwitzt, da es doch Zentimetersache ist und ich natürlich auch nichts falsch machen wollte. Aber es hat gut geklappt und bald fuhren wir erst einmal aus der Scheune und begutachteten unseren neuen Camper.

Fotos vom Inneren der Kabine kommen später. Hier erst einmal ein paar Ausstattungsdetails:

  • Ein Längsschläfer-Doppelbett mit je 70 x 180 cm Liegefläche. Die Liegefläche ist in der Breite noch erweiterbar.
  • Solaranlage 120 W auf dem Dach
  • Faltbares Solarmodul 3 x 40W, tragbar
  • Wohnraumbatterie 140Ah
  • Wechselrichter 550W für 230V Geräte
  • Kompressor-Kühlschrank mit 110 l und Gefrierfach
  • Gas-Heizung 4700 W
  • 2-flammiger Edelstahlkocher mit Glasabdeckung
  • Edelstahlspüle mit Glasabdeckung
  • Wassertank 65 l
  • Heißwasserbereiter mit Außendusche inklusive Duschzelt
  • Einspeisungsstecker 220V mit Konverter und Batterielader
  • LED Innen- und Außenlampen
  • regelbarer Dachlüfter
  • Isolierpaket „Sub Zero“ (damit wir nicht frieren müssen 😉 )
  • Dachfenster mit doppeltverglaster Kuppel aus grau getönten Acrylglas, bis 70° aufstellbar
  • Hängematte (für Moni) aus Fallschirmseide
  • Seitenmarkise, Tuchbreite 284 cm, 225 cm Auszug
  • 2 Alugasflaschen je 6 kg
  • Scherentreppe 6″, 4 stufig

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