Coromandel

Gestern (Mittwoch, 29.07.2020) begann der Tag wie immer. Wir frühstückten in Ruhe und bereiteten uns auf die Abfahrt und Weiterreise nach Whangamata vor. Dann bekam ich eine E-Mail von der Immigration NZ. Inhalt: Sie hatten die Ergebnisse unserer medizinischen Untersuchung gesichtet und dazu weiteren Klärungsbedarf bei mir gesehen. Worum es eigentlich ging, war der E-Mail nicht zu entnehmen. Ich sollte einen Arzt kontaktieren, der Zugriff auf das eMedical-System hat. Also schrieb ich das Ärztehaus in Whakatane, das unsere Untersuchungen gemacht hat, per E-Mail an und bat darum, dass sie im System nachschauen sollten, worum es ging und mich rückinformieren. Da für mich klar war, dass wir wahrscheinlich wieder nach Whakatane zurückmüssen, fiel die Weiterfahrt nach Whangamata erst einmal aus. Wir beschlossen von Waihi durch die Karangahake Gorge nach Paeroa und dann weiter nach Te Aroha zu fahren und hofften, dass sich die Situation bald klärt.

Die Karangahake Schlucht, diesmal im Sonnenschein

Nach einer Stunde rief mich das Ärztehaus zurück und teilte mir mit, dass die Immigrationsbehörde mehr Informationen zu meiner damaligen Krebserkrankung aus dem Jahr 2002 haben will und dazu eine onkologische Untersuchung fordert. Der anrufende Arzt verstand das alles nicht, denn er war genau wie ich der Meinung, dass nach 5 Jahren eine Krebserkrankung ausgeheilt ist, sofern keine weiteren Symptome auftreten. Bei mir endete daher 2007 die Nachsorge und ich war offiziell geheilt. Nunmehr dieses Theater!! Das Ärztehaus in Whakatane konnte aber diese Untersuchungen nicht selbst machen und schrieb mir eine Überweisung an eine onkologische Klinik in Tauranga. Das war wenigstens nicht ganz so weit, also fuhren wir auf dem schnellsten Wege nach Tauranga.

Auf dem Weg nach Tauranga

Kurz bevor wir dort waren, bekam ich schon einen Anruf der Klinik: der frühestmögliche Termin ist der 13.08., also erst in mehr als zwei Wochen! Und ich müsse auf jeden Fall eine (vollständige) Dokumentation meiner Erkrankung vorlegen, sonst könnten sie gar nichts machen. Außerdem kostet das Ganze auf jeden Fall erst einmal 1000 NZ$ (reichlich 500€). Nun war guter Rat im wahrsten Sinne des Wortes teuer. Wie sollte ich für die knapp 20 Jahre zurückliegende Krankheit eine Dokumentation besorgen, am besten noch in Englisch?!

Da klar war, dass in den nächsten zwei Wochen erst einmal nichts passiert, beschlossen wir, doch zum eigentlichen Ziel des heutigen Tages nach Whangamata zu fahren. Am frühen Nachmittag kamen wir dort an und ich schrieb erst einmal ein paar E-Mails. Eine an die Immigrations-Behörde mit der Bitte und den Hinweis, dass die Aufarbeitung der 18 Jahre alten Erkrankung aus heutiger Sicht unsinnig ist. Gleichzeitig schickte ich noch Mails an die damals behandelnden Ärzte, um vielleicht doch noch die eine oder andere Unterlage zu bekommen. Auf jeden Fall war unsere sowieso nicht rauschende Stimmung nunmehr auf dem Tief(st)punkt. Mal sehen was die nächsten Tage/Wochen noch so alles bringen…


Heute (Donnerstag, 30.07.2020) wollten wir ein erstes Stück auf die Halbinsel Coromandel fahren, die wir in den nächsten Tagen erkunden wollen. Unser Ziel war Pauanui. Im Prinzip ging es immer in Richtung Norden auf dem SH25, dem Pacific Coast Highway. Nach einem Rat in unserem Campingführer machten wir bereits nach wenigen Kilometern einen kleinen Abstecher nach Onemana. Es entpuppte sich als kleine, in dieser Jahreszeit verschlafene, Feriensiedlung mit einem zugegeben sehr schönen Sandstrand.

Aber wir haben schon so viele Strände gesehen, dass wir nach einem kurzen „nett hier“ weiterfuhren. Auch der nächste Abstecher war ein Vorschlag unseres Reiseführers. Wir fuhren nach Opoutere und zum Wharekawa Harbour Wildlife Refuge.

Auf dem Weg nach Opoutere mit einer für Neuseeland typischen One-Lane-Bridge

Wir hatten einige Mühe den Eingang zum Wildlife Refuge zu finden, da nichts ausgeschildert war. Nachdem wir den Parkplatz doch gefunden hatten, liefen wir etwa 1 km durch Wald bis zum geschützten Strand, wo sich viele Vögel aufhalten sollten.

Das ist die Boddenseite der Landzunge

Wir sahen allerdings nur sehr wenige und auch am Brackwasser hinter der Düne war nur der eine oder andere Vogel zu erkennen, aber nichts was wir nicht schon gesehen hätten.

Wir nutzten den Platz, um ausnahmsweise mal in der Sonne Mittag zu essen und fuhren dann zu unserem eigentlichen Ziel: Pauanui.

Auch Pauanui war eine Feriensiedlung, allerdings sehr groß, recht großzügig angelegt, nach der Beschreibung unseres Reiseführers ein beliebter Ferienort für die obere Mittelschicht aus Auckland, sogar mit einem kleinen Landeplatz für Sportflieger. Wir checkten auf dem Campingplatz ein und erkundeten die Siedlung, die auch ein kleines Zentrum mit einigen Läden und einer Kirche hat. Das Wetter war durchwachsen, es war relativ warm (16°C).

„Ferienhäuschen“

Abends schrieb ich noch Blog und Moni kümmerte sich um die Geldangelegenheiten. Antworten auf meine E-Mails hatte ich noch keine bekommen.


Seit sehr langer Zeit musste unsere Heizung in der Nacht mal nicht anspringen, denn es waren minimal 13°C. Damit fühlte sich die Luft im Camper auch gleich viel trockener an. Für die Weiterfahrt mussten wir heute (Freitag, 31.07.2020) zuerst einmal über den Tairua Harbour zurück auf die SH25 fahren um dann bis zum Städtchen Tairua weiter zu fahren, Das waren fast 25 km, um eigentlich nur auf die andere Hafenseite zu kommen, etwa 2 km Luftlinie vom Startpunkt. Wir kauften kurz ein und fuhren dann zum Fuße des Paku Summits.

Im Hintergrund der Paku Summit (212 m)

Wir wollten den 212 m hohen Berg erwandern und ließen den Camper an der Bucht stehen. Es ging ziemlich steil über Straßen, Wege und Treppen hinauf auf den Gipfel.

Kurz vor dem Gipfel.

Das Plateau war ziemlich klein, aber von hier aus hatte man sehr schöne Aussichten auf Tairua, Pauanui und die Küste. Leider war das Wetter sehr durchwachsen, aber es regnete wenigstens nicht.

Blick auf Pauanui und dem Tairua River
Der Pazifik-Strand von Pauanui.

Wir stiegen den Berg wieder hinunter, kehrten noch kurz in einem Café ein, um etwas zu trinken und suchten uns dann ein Restaurant zum Mittagessen.

Nettes Hinweisschild (auf die Kinder…)

Ausnahmsweise haben wir im Restaurant Manaia Café & Bar hervorragend gegessen. Wir hatten beide eine Pasta mit Garnelen, frische Kirsch-Tomaten, vielen getrockneten Tomaten und Rukkola bestellt. Alles hat sehr gut abgeschmeckt.

Unser Tagesziel war ein Campingplatz in Whenuakite.

Unser 100ster Campingplatz !!

Das war eine kurze Fahrt von ca. 20 km. Das interessante war, dass sich direkt neben dem Seabreeze Holiday Park eine Craft Beer Brauerei befindet, die Hot Water Brewing Co.

Natürlich mussten wir der Brauerei einen Besuch abstatten und haben es nicht bereut.

Neben einem Bier-Tasting überraschte uns der Angestellte mit vielen Geschichten besonders zur Fejioa-Frucht und deren Verbreitung in Neuseeland. Er stellte uns zusätzlich ein Tablett mit weiteren Weinen und Likören zusammen, 8 verschiedene Pröbchen.

Es war unterschiedlich lecker, aber der Ingwer-Likör schmeckte uns besonders gut und sehr intensiv nach frischem Ingwer.

Wir kauften eine kleine Flasche und mussten praktischerweise nur 50 m leicht beschwipst zum Camper zurücklaufen.

Einschub: Heute hatte ich mich mit dem Carnet de Passage beschäftigt und festgestellt, dass es Ende September ausläuft, da es jeweils nur für ein Jahr ausgestellt wird. Ohne gültiges Carnet muss das Auto ausgeführt werden. Auf der ADAC-Webseite fand ich ein Merkblatt für Neuseeland. Dort wurde die weitere Vorgehensweise beschrieben: Ich muss den neuseeländischen Automobilclub (AA) anschreiben, der wiederum fragt den ADAC, ob er zustimmt und dann kann das Carnet verlängert werden, gegen eine Gebühr selbstverständlich. Das ganze sollte 6 Wochen vor Ablauf passieren, es war also höchste Zeit. Also setzte ich mich Nachmittags an den Laptop und schrieb den AA an. Die nächste Baustelle…


Heute wollten wir weiter auf der Coromandel Halbinsel nach Norden fahren. Wir hatten gut geschlafen, aber der Lärm des State Highways 25 war besonders am Morgen sehr störend. Wir konnten uns Zeit lassen, denn die beiden Sehenswürdigkeiten, die wir heute (Sonnabend, 01.08.2020) erkunden wollten, lagen sozusagen um die Ecke: Hot Water Beach und die Cathedral Cove.

Am Hot Water Beach kann man sich bei Ebbe mit einem Spaten in den Sand buddeln und versuchen, heiße Quellen zu finden um dann sozusagen sein eigenes Spa am Strand zu haben. Bei diesem Wetter für uns nicht besonders attraktiv. Aber wir sahen tatsächlich von weitem ein paar Leute, die im Sand buddelten. 

Da der Strand sonst nichts Besonderes bot, fuhren wir weiter zur Cathedral Cove. Das ist ein großer Felsdurchbruch am Strand von Hahei. Die Straße bis zum Parkplatz war gut beschildert. Er durfte nur in den Wintermonaten als Parkplatz benutzt werden, ansonsten konnte man dort nur ein- und aussteigen. Es parkten schon ein paar Autos da und man sah einige, die wohl das gleiche Ziel hatten. Der Weg bis zur Cathedral Cove war sehr gut ausgebaut.

Als Gehzeit waren 40 Minuten angegeben. Der Weg schlängelte sich entlang der Klippen auf und ab und führte zum Schluss steile Treppen hinunter zum Strand., direkt bis an die imposante Felsformation.

Es ist immer wieder erstaunlich was die Natur mit Wasser und Wind gestalten kann.

Wir fotografierten und filmten von allen Seiten und waren beeindruckt.

Dann ging es den gleichen Weg zurück und pünktlich zur Mittagszeit waren wir zurück in Hahei. In einem Imbiss aßen wir Pizza (ich) und Fish & Chips (Moni). Danach gönnten wir uns in der direkt daneben gelegenen Craft-Beer-Brauerei Coromandel Brewery noch ein Bier (ich) bzw. einen Glühwein (Moni).

Nach einer Pause fuhren wir weiter direkt bis nach Whitianga. Wir checkten auf dem Campingplatz ein und schlenderten dann noch durch das kleine Örtchen. Zurück am Camper begann es dann wieder einmal heftig zu regnen und zu stürmen.


Der Tag heute (Sonntag, 02.08.2020) war wieder so ein Tag, den man abends einfach abhakt. Schon die Nacht war nicht schön, denn es stürmte während der ganzen Zeit, so dass unser Camper wackelte und die Seitenplanen ziemliche Geräusche machten. Zudem standen rings um uns große Bäume, da musste man Vertrauen haben, aber erholsamer Schlaf geht anders. Nach Frühstück und Einkauf machten wir uns auf die kurze Strecke nach Coromandel Stadt. Wir hatten nur ein Zwischenziel: den New Chams Strand bei Whangapoua, der als einer der 10 besten Strände der Welt (!) gelten soll. Entgegen der meisten Strände konnte man ihn nicht direkt mit dem Auto anfahren, sondern musste vom letzten Parkplatz 30 bis 40 Minuten am Strand, durch Busch und über Felsen klettern. Wir liefen vom Parkplatz los und schon nach 700 m war Schluss. Wir hätten einen mindestens kniehohen Fluss durchqueren müssen.

An dieser Stelle war Schluss.

Im Sommer mag das lustig sein, jetzt hatten wir bei dem kalten Wetter keine Lust, uns auf so etwas einzulassen. Wir kehrten um und waren dabei nicht die Einzigen. Zwei andere Paare mussten die gleiche Erfahrung machen.

Also fuhren wir durch bis Coromandel, aßen auch diesmal wieder ausnahmsweise gut zu Mittag und checkten auf dem Campingplatz ein. Danach wollten wir noch eine Runde laufen, aber auch diesmal war mittendrin Schluss: Auch hier hinderte uns ein Fluss am Weiterlaufen. Schade. Wir sahen uns wenigstens noch den Bahnhof der Schmalspurbahn „Driving Creek Rail“ an. Eigentlich ist das Gelände ein Dreiklang aus Töpferei, Schmalspurbahn und einem Skulpturengarten.

Kleiner Ausschnitt aus der Töpferei.

Lust an einer Bahnfahrt hatten wir aber noch nicht wieder, zudem setzte wieder mal kräftiger Regen ein. Im Regen liefen wir zurück auf den Campingplatz ….


Für heute (Montag, 03.08.2020) hatten wir uns einen Ausflug an die Nordspitze der Coromandel-Halbinsel vorgenommen. Das waren etwa 55 km – davon die Hälfte als Gravel Road. Von dort aus wollten wir eventuell eine Wanderung unternehmen. Allerdings hatte es wieder einmal nachts geregnet und gestürmt und auch am morgen war das Wetter mehr als durchwachsen. Wir hatten keine Lust, im Camper hocken zu bleiben, also fuhren wir los.
Die erste Hälfte bis Colville war schnell geschafft, dann begann die Gravel-Road. Die ersten Kilometer führte nicht direkt an der Küste entlang und war nicht schwierig zu fahren. Problem war nur, dass die Straße relativ schmal war und es tatsächlich Gegenverkehr gab.

Die letzten 10…15 Kilometer führten dann hoch an einer Steilküste entlang. An manchen Stellen wollte ich lieber nicht daran denken, dass jetzt ein Auto entgegen kommen könnte. Die zwei, drei Autos im Gegenverkehr haben wir Gott sei Dank schon von weitem gesehen.

Ich war froh, als wir endlich unser Ziel erreicht hatten: die Fletcher Bay ganz im Norden. Wir machten Mittagspause.

An eine Wanderung war nicht zu denken, denn das Wetter war sehr durchwachsen und immer wieder regnete es heftig. Außerdem wollte ich die schwierige Strecke auch möglichst schnell wieder zurück.

Nach 5 Stunden und 122 km Wegstrecke kamen wir wieder auf dem Campingplatz an. Wie wir es schon gewohnt sind, fing es gleich richtig an zu regnen….

Dann gab es noch eine positive Nachricht: Der neuseeländische Automobilclub (AA) meldete sich und erläuterte die nächsten Schritte. Auf jeden Fall brauchen sie das Carnet de passages im Original und wir vereinbarten, dass wir es direkt nach Auckland bringen. Zudem müssen wir nicht nur dem ADAC eine Gebühr bezahlen (150€) , sondern auch dem AA (150NZ$).
Dazu müssen wir zwar die grob geplante Richtung ändern, aber dies ist wichtiger. Also werden wir in drei Tagen wieder einmal in Auckland sein. Wenigstens ein kleiner Lichtblick.


Die Temperaturen waren in dieser Nacht wieder mal ziemlich nach unten gegangen: von 13°C auf 7..8°C. Das lag an den wenigen Wolken, so dass heute Morgen (Dienstag, 04.08.2020) nach langer Zeit wieder einmal die Sonne schien. Ein fast schon ungewohntes Gefühl.

Die nächsten zwei Tage wollen wir die Pacific Coast Route bis nach Auckland fahren, damit wir am Donnerstag das Carnet übergeben können. Wir konnten nach dem Frühstück bei bestem Wetter losfahren. Schon nach ein paar Kilometern machten wir den ersten Stopp an der Coromandel Oyster Company.

Es gab ganz frische Austern in der Schale (geöffnet). Wir kauften für die Mittagspause ein Dutzend für 18 NZ$ (~ 10€) und zusätzlich ein paar mit Knoblauch marinierte normale Muscheln.

Die Straße führte dann immer an der steinigen und felsigen Küste entlang in Richtung Süden. In Tapu bogen wir ab, um ein paar Kilometer in ein Seitental hineinzufahren, um die Rapaura Waterparks zu besichtigen. Das ist ein privater Garten, der in den 60er Jahren begonnen wurde und mittlerweile viele Touristen anzieht. Allerdings nicht heute, denn wir waren die einzigen Gäste.

Die beiden Gartenteile sind sehr schön angelegt, mit vielen kleinen Teichen, Springbrunnen, Skulpturen und verschlungenen Wegen.

Das Wetter war sehr schön, so dass trotz der winterlichen Vegetation der Rundgang Spass gemacht hat.

Abschluss des Gartenrundganges war dann noch eine kurze Wanderung zu einem kleinen Wasserfall.

Wieder auf dem Parkplatz machten wir Mittagspause und aßen unsere frischen Austern. Köstlich! Danach ging es ohne größere Pause weiter Richtung Süden. Kurz nach der kleinen Stadt Thames bogen wir nach Westen ab, bevor es über eine längere Strecke über eine absolut flache Ebene ging und wir dann wieder nach Norden abbogen.

Nun fuhren wir auf der anderen Seite des Firth of Thames wieder nach Norden, also genau gegenüber der Halbinsel Coromandel. Ursprünglich wollten wir in Miranda übernachten, aber die Miranda Hot Springs hatten geschlossen und der Campingplatz machte von weitem keinen guten Eindruck. Also fuhren wir bis Orere Point. Dort checkten wir gegen 14 Uhr ein, setzten uns erst einmal in die Sonne und genossen das schöne Wetter. Danach machten wir noch einen schönen Spaziergang am Strand entlang und waren mit dem heutigen Tag sehr zufrieden.

Comments

  1. Lutz

    Hallo Ihr beiden, mit weiterhin großem Interesse verfolge ich sowohl WhatsApp-Status als auch Blog. Ich drücke die Daumen, dass sich die erneuten Formalitäten gut lösen lassen. Es wird sicher nur sehr wenige Neuseeländer geben, die ihr Land so gut kennen wir Ihr nun und am Ende (was hoffentlich nicht so fern ist) wird sich gar keiner mehr finden lassen!! Meine täglichen Ausflüge starten vom Arbeitszimmer in die Küche, ins Bad und in die Terrasse in wechselnder Reihenfolge. Ich bin seit Mitte März im Homeoffice und werde dort vermutlich bis zum Impfstoff bleiben müssen. Aber wer hat schon die Möglichkeit, jeden Mittag im Liegestuhl gemütlich eine Zigarre rauchen zu können? 😎
    Viele Grüße auch von Heike

    1. Hallo Lutz,
      vielen Dank für’s Daumen drücken. Das können wir gut gebrauchen, denn im Moment ist unsere Reiselust – positiv formuliert – etwas „schaumgebremst“. Das Wetter, die Formalitäten und die Ungewissheit, wie es weiter gehen könnte, schlagen doch auf das Gemüt. Aber wir haben ja schon eine ganze Menge geschafft, von dem wir auch später noch zehren können.
      Ansonsten mach(t) das Beste aus der jetzigen Situation. Und bei Deiner Mittagspause habe ich direkt ein Bild vor den Augen !
      Tschüß und viele Grüße auch an Heike !!
      Hannes

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