Sydney (2)

Das Wetter für heute war sehr durchwachsen angesagt und so war es auch. Daher wollten wir heute Vormittag (Donnerstag, 03.12.2020) den Fischmarkt besuchen. Auch das war eine Wiederholung, natürlich haben wir auch vor 15 Jahren schon den Fischmarkt nicht verpasst.

Papagei in einem Baum am Wegesrand

Auf dem Weg dorthin entdeckten wir eine sehr schön gestaltetes Markt- und Restaurantzentrum in einem umgebauten Straßenbahndepot. Dort sollten wir auf jeden Fall noch einmal hingehen.

Aber es war noch zu früh und wir wollten ja zum Fischmarkt. Dazu fuhren wir noch einmal drei Haltestellen mit der neuen Straßenbahn oder wie sie hier heißt „Light rail“.

Schließlich kamen wir am Fischmarkt an. So groß, wie er uns heute vorkam, hatten wir in nicht mehr in Erinnerung. Den Auktionsraum, wo die frischen Fische versteigert werden, durften wir nicht betreten, aber die Auktion war sowieso längst vorbei.

Wir schlenderten von Stand zu Stand und bewunderten das unglaubliche Angebot. Aber diesmal hatten wir den Vorteil, dass wir tatsächlich etwas mitnehmen konnten und in unserer Wohnung zubereiten können.

Frische Jacobsmuscheln und Shrimps.
Viele Fische kannten wir gar nicht.
Moreton Bugs (links gekocht, rechts roh)

Nachdem wir uns einen Überblick verschafft hatten, beschlossen wir, zwei Sorten Garnelen mitzunehmen einmal Mantis Shrimps (deutsche Wikipedia) und einmal normale Shrimps (King Prawns). Außerdem kauften wir uns zwei Moreton Bugs, einer Art Hummer – einmal gekocht und einmal roh.

Im Fleischmarkt

Da direkt am Fischmarkt auch ein Fleischmarkt war, statteten wir dem natürlich auch noch einen Besuch ab. Mit zwei Wagyu-Bratwürstchen für heute Abend fuhren wir wieder zurück.

Die „Light Rail“

Mittags gab es die beiden Sorten Garnelen und den frisch gekochten Morenton Bug. Die Mantis-Shrimps haben mir gar nicht geschmeckt (vielleicht lag es an dem in dem Wikipedia-Beitrag genannten Verhalten? (s.o.), aber die anderen Garnelen und der Bug waren sehr gut.

Jetzt hatten wir noch ein Problem zu lösen: Wir müssen morgen 10 Uhr das jetzige Quartier verlassen und dürfen eigentlich erst nach 15 Uhr in dass neue Quartier ziehen – mit insgesamt 60 kg Gepäck etwas schwierig. Nach längerem Hickhack mit dem neuen Vermieter, der sich lange nicht wegen der früheren Ankunftszeit meldete, beschlossen wir, uns für morgen einen Mietwagen zu nehmen. Dazu mussten wir aber zum Flughafen fahren. Auf dem Weg dahin entdeckten wir am Zentralbahnhof eine deutsche Bäckerei („Lüneburg“). Wir kauften ein schönes Brot und schwatzten etwas mit der jungen Verkäuferin. Sie ist Deutsche und seit 3 Jahren mittels Work and Travel-Visum in Australien.

Die Ausleihe am Flughafen war kein großes Problem, nur die Rückfahrt in der rush hour und die Parkplatzsuche waren etwas nervig. Aber wir hatten letztlich alles organisiert und müssen morgen dann nur noch unsere Sachen packen.

Unser Mietauto am Camperdown Park geparkt

PS: Übrigens waren die Wagyu-Bratwürstchen hervorragend. Gut gewürzt und sehr schmackhaft.


Heute war Umzugstag (Freitag, 04.12.2020). Da wir das alte Quartier nicht verlängern konnten, mussten wir ins neue umziehen. Also hieß es alles wieder einpacken. Ich holte das Auto, wir packten es voll und fuhren das kurze Stück zur neuen Wohnung. Wir hatten in der Zwischenzeit erfahren, dass wir doch schon gegen 10 Uhr einziehen können.

Einpacken an der alten Wohnung.

Dort trafen wir uns mit zwei Vertretern einer Art Hausmeisterservice. Die eigentliche Vermieterin hatte eine philippinische Telefonnummer!? Die Wohnung war schöner, als wir sie uns nach den Bildern im Internet vorgestellt hatten. Wir hieften unsere Sachen in den ersten Stock, schnauften kurz durch, und fuhren dann in Richtung Bondi Beach, dem berühmtesten Strand von Sydney.

Bondi Beach – der berühmteste Strand von Sydney

Wir fanden einen Parkplatz, gingen noch kurz bei einem vietnamesischen Street-Food-Stand ein Baguette essen. Dann ging es bei strahlendem Sonnenschein zum Strand. Zu unserem weiteren Glück kam noch eine E-Mail der neuseeländischen Spedition: Rangie ist durch den Zoll und steht verladebereit im Hafen von Auckland. Hurra!! Also gingen wir nacheinander beide ins Meer. Es gab heute heftige Wellen, aber es war schön, nach vielen Monaten wieder einmal im Meer zu baden.

Dann kam eine weitere E-Mail aus Neuseeland mit der dringenden Bitte, ein weiteres Formular möglichst innerhalb der nächsten Stunde auszufüllen und unterschrieben zurück zu senden. Da saß ich in Badehose am Strand von Bondi Beach und überlegte, wie ich das mit meinem Smartphone bewältigen könnte…

Nach ein paar Minuten Überlegung und angestrengtem “googeln“ hatte ich eine Idee. Wir packten unsere Badesachen zusammen und liefen zu einem Smartphone-Reparatur-Shop, der auch Ausdrucke machen sollte. Im Shop konnte ich dann die Mail mit dem Formular an den Shop weiterleiten, das Formular wurde ausgedruckt, ich habe es ausgefüllt und unterschrieben, es wurde gescannt und dann zurück an meine Mailadresse versandt. Von da aus ging die Mail nach Neuseeland. Das hat nicht länger als 10 Minuten gedauert. Wie hat das nur in Zeiten ohne Internet und Smartphone funktioniert???

Hier wurde mir geholfen.

Eigentlich wollten wir länger in Bondi Beach bleiben, aber so beschlossen wir, da wir gerade das Mietauto hatten, zu einem deutschen Metzger zu fahren. Die Fahrt dauerte in der freitäglichen rush hour ziemlich lange, hat sich aber gelohnt.

Wir kauften wieder ein großes deutsches Wurstpaket, aber auch Brathering in der Dose und Känguru-Mettwurst. Danach fuhren wir zum Flughafen, gaben das Auto ab (ohne Nachtanken, der Toyota Hybrid ist die ca. 50 km fast ohne Spritverbrauch gefahren). Plötzlich kam wieder eine E-Mail aus Neuseeland: Meine Mail wäre nicht angekommen (obwohl ich eine Lesebestätigung bekommen hatte) und es wäre doch so dringend. Genervt schickte ich eine Antwortmail zurück und das Dokument noch einmal hinterher. Dann kam die Antwort: meine Mail war angeblich im Spam-Order gelandet. Wir atmeten einmal tief durch und fuhren dann mit Zug und Bus zurück in unsere neue Wohnung. Jetzt muss Rangie noch auf das Schiff und dann sind wir unserer Weiterreise ganz nahe.


Nach den Aufregungen des gestrigen Tages wollten wir es heute (Sonnabend, 05.12.2020) ruhiger angehen lassen, zudem heute durchwachsenes Wetter angesagt war und es am Nachmittag regnen sollte. Ich verbrachte den Vormittag am Rechner, um etwas Ordnung in meine elektronischen Daten zu bringen, Moni ging einkaufen. Nach dem Mittagessen machten wir einen Spaziergang durch das Viertel Newtown. Es war ziemlich viel los und es liefen jede Menge schräger Typen herum. Auf jeden Fall sehr interessant.

Nach 2 Stunden waren wir wieder in der Wohnung und schauten uns abends noch ein weiteres Stück aus dem Videomaterial von unserem Besuch vor 15 Jahren an.


Für heute (Sonntag, 06.12.2020) war sehr schönes Wetter angesagt: wolkenloser Himmel, bis 28°C und ein leichter Wind. Daher wollten wir noch einmal versuchen, unser Urlaubsfoto von 2005 nachzustellen und danach wollten wir baden fahren. Nachdem wir schon am Bondi Beach und in Marly waren, suchte ich aus unserem Reiseführer den Neilson Park aus, auch ziemlich weit draußen in der Bucht von Sydney.

Wir liefen nach dem Frühstück los und trafen erst einmal eine Gruppe von Vespa-Fahrerinnen und -Fahrern, die sich direkt an unserm Park getroffen und ihre Mopeds und sich weihnachtlich geschmückt hatten. Eine nette Idee!

Wir fuhren zuerst mit dem Bus, mussten aber dann noch ca. 2 km durch den Botanischen Garten laufen, um am Fotopunkt anzukommen. Das Resultat sieht so aus:

Wir 2020
Wir 2005

Danach ging es zurück zum Martin Place und weiter mit der Bahn. Nach nur 3 Stationen mussten wir wieder in einen Bus steigen und erst kurz vor 12 Uhr erreichten wir den Neilson Park. Der Strand („shark bay“) war sehr schmal und auch nicht sehr breit. Wir fanden einen Platz auf der dahinter liegenden Wiese.

Es war sehr gut besucht und obwohl alle versuchten etwas Abstand zu wahren, waren die eigentlich geforderten 1,5 m Abstand („social distancing“) kaum durchsetzbar. Ab Montag soll es übrigens für New South Wales sowieso neue, gelockerte Corona-Regeln geben.

Wir gingen abwechseln schwimmen. Das Wasser war relativ frisch, 21°C aber die Sonne wärmte schnell durch.

Die Badebucht war mit einem Netz abgesichert („shark bay“!)

Nach zwei Stunden traten wir den Rückweg an. Der Weg führte ein Stück an der Küste an weiteren kleinen Buchten entlang.

Die „Milk Bay“ – im Hintergrund die Silhouette von Sydney

Wir machten noch einen Zwischenstopp beim deutschen Bäcker am Hauptbahnhof, hatten aber Pech, denn der war sonntags geschlossen, schade.

In der Wohnung angekommen, duschte ich nur kurz dann gingen wir noch kurz einkaufen, die Supermärkte und Liqour Stores haben auch sonntags geöffnet.

Dann checkten wir noch den Status „unseres“ Schiffes: Die „Salome“ tauchte in der Nähe von Auckland wieder auf, nachdem auf hoher See ja keine Positionsdaten übermittelt werden.

Ein älteres Bild von Marinetraffic.com (leider fährt das Schiff Sydney nicht an)

Die voraussichtliche Ankunftszeit ist morgen, 5 Uhr Ortszeit in Auckland. Dann kann Rangie hoffentlich pünktlich aufgeladen werden und wir können ihn bald in Sydney bzw. in Port Kembla, etwa 90 km südlich von Sydney, in Empfang nehmen.


Da mich seit ein paar Tagen beim Kauen heftige Zahnschmerzen plagten, wollten wir heute (Montag, 07.12.2020) versuchen, einen Termin bei einem Zahnarzt zu bekommen. Ich hatte ein paar deutsch-sprechende Zahnärzte in Sydney gefunden, aber alle hatten in den nächsten 2 Wochen keine Termine mehr frei. Also beschloss ich, einfach zu einem hinzufahren und zu sehen, ob sie einen „alten verwirrten Rentner“ 😉 nicht doch unterstützen können. Zuvor wollten wir aber unser Carnet des passages abholen. Ich hatte eine SMS von DHL bekommen, dass ich es von einem DHL Service Point in einer Apotheke in Newtown abholen kann. Um so größer die Enttäuschung, dass das Päckchen noch nicht angekommen war. Man vertröstete uns auf Nachmittag.

Hier sollte eigentlich unser Carnet ankommen.

Also fuhren wir in die Innenstadt, fanden den Zahnarzt und ich trug der Empfangsdame mein Anliegen vor. Sie sprach sich kurz mit dem Zahnarzt ab und 5 Minuten später lag ich auf dem Zahnarztstuhl. So schnell sollte es eigentlich gar nicht gehen …

Der Zahnarzt fand die Ursache: einer der unteren Backenzähne war gebrochen. Das kleinere, lose Stück wurde entfernt, der Zahn provisorisch behandelt (für eine richtige Sanierung reicht die Zeit hier in Sydney nicht aus) und eine reichliche halbe Stunde später und 350 $AUS ärmer, standen wir wieder auf der Straße.

Wir begannen den Stadtrundgang am 304 m hohen Sydney Tower. Das Wetter war phantastisch, die Sicht sehr gut und auf der Aussichtsplattform waren nur wenige andere Touristen. Wir schossen viele Fotos und Videos.

Die fast leere Aussichtsplattform
Sydney Harbour
Das Hafenviertel mit der Harbour Bridge
Der Hyde Park von oben

Danach setzten wir den Rundgang am Hyde Park fort.

Der Fernsehturm vom Hyde Park gesehen
Das ANZAC-Memorial mit dem Pool of Reflection, 1934 erbaut (wegen Corona geschlossen)
YININMADYEMI / Thou didst let fall

Eine Skulptur von Tony Albert zu Ehren der Aborigines und Bewohner der Torres Street Inseln, die in der australischen Armee gedient haben.

Am Nachmittag machten wir noch einen ausführlichen Rundgang durch den Darling Harbour.

The Exchange

Einer der Höhepunkte war der chinesische Freundschaftsgarten (obwohl zurzeit die Beziehungen zwischen China und Australien mehr als gestört sind). Der Garten war wunderschön, dazu trug aber auch das herrliche Wetter bei.

Eine Oase der Ruhe im Häusermeer.
Das gesamte Viertel ist neu gestaltet und teilweise noch im Bau.
Weihnachtsstimmung am Darling Harbour
Am Marine-Museum

Wir beendeten den Rundgang am Marine-Museum und fuhren mit Fähre und Zug zurück nach Newtown, um noch einmal nach unserem Päckchen zu fragen. Aber es war wieder negativ. Hoffentlich geht da nichts schief, das wäre eine Katastrophe.

Da Merrie, das Merinoschaf aus Neuseeland, bereits die Reise nach Deutschland angetreten hat, brauchten wir einen neuen Talisman. Und was liegt näher (außer einem Känguru) – ein Koala:

PS: Wir suchen noch einen schönen Namen. Vielleicht gibt es einen Vorschlag?


Nachdem wir gestern einige Kilometer absolviert hatten, wollten wir es heute etwas ruhiger angehen lassen (Dienstag, 08.12.2020). Moni musste wieder mal Wäsche waschen und ich hatte noch etwas am Rechner zu tun. Wir warteten aber vor allem auf unser Carnet. Die Angestellte in der Apotheke hatte versprochen, mich anzurufen, wenn es ankommen sollte. In der Zwischenzeit hatte ich schon zwei E-Mails über ein Webformular an den Kundendienst von DHL/Australia geschrieben – ohne Antwort. Da bis 13 Uhr kein Anruf kam, liefen wir noch einmal in die Apotheke mit dem gleichen Ergebnis: dort war unser Brief nicht, sollte aber nach den Tracking-Informationen von DHL dort sein. Wir schlichen deprimiert in unsere Wohnung zurück.
Also rief ich von dort die Hotline von DHL an und erklärte unser Anliegen. Der Mitarbeiter verstand das Problem, rief offensichtlich zwischendurch in der Apotheke an und versprach mir dann, sich darum zu kümmern und mich zurück zurufen. Als ehemaliger Beamter hasse ich es, wenn solche Dinge nur mündlich abgewickelt werden und man nichts Schriftliches in der Hand hat. Aber diesmal ging es offensichtlich gut, denn er rief mich tatsächlich eine reichliche halbe Stunde später an und erklärte mir, dass die Sendung noch in einer Auslieferungsbasis liegt (entgegen dem Tracking-Protokoll!) und morgen dann ganz sicher an die Apotheke übersandt wird. Etwas optimistischer gingen wir noch ein Stück spazieren und hofften, dass wir morgen das Dokument endlich bekommen.


Auch heute (Mittwoch, 09.12.2020) hatten wir kein großes Programm, denn wir warteten sehnsüchtig auf unser Carnet. Trotzdem wollten wir am Vormittag dem Fischmarkt einen erneuten Besuch abstatten und uns diesmal Fisch kaufen. Die Küche in der Wohnung hat einen Backofen und ich hatte daher ein australisches Rezept ausgesucht: Im Ofen gebackener Fisch mit einer asiatischen Sauce.

Im Fischmarkt suchten wir nicht allzulange, bis wir zwei verschiedene ganze Fische gefunden hatten. Ich hatte mir einen „Red fish“ oder „Nannygai“ ausgesucht.

Moni wählte ein „Leather jacket„.

Außerdem stach uns noch ein geräucherter Aal ins Auge, den wir kurz entschlossen mitnahmen.

Zuhause angekommen bereitete ich das Mittagessen vor. In der Zwischenzeit waren zwei SMS und zwei E-Mails eingegangen, die uns unterrichteten, dass unser Brief diesmal wirklich in der Apotheke angekommen ist. Später rief mich sogar noch eine Verkäuferin an und sagte, dass wir den Brief abholen können.

Aber zuerst machten wir noch einen Ausflug nach Paddington und in den Centennial Park, dem größten Park von Sydney. Der Park war sehr großzügig angelegt.

Besonders interessant war die riesige Kolonie der Flug-Füchse, die zu Hunderten in den Bäumen hingen. Sie waren ziemlich groß und es war eine interessante Vorstellung, wenn die sich in der Dämmerung alle auf Futtersuche begeben.

Nach einer Stunde im Park liefen wir weiter durch ein edles Einkaufsviertel mit vielen kleinen Läden, u.a. mit einem Fleischer, der als bester Metzger Sydneys gilt bzw. wie mir eine Mann im Fischmarkt als Hinweis mitgab, der „beste Fleischer der Welt“. Der Laden von Victor Churchill war sogar in unserem Reiseführer extra erwähnt und wirklich sehenswert. Es gab keine normalen Theken, sondern nur Ausstellungsvitrinen.

Die Wände der Reifekammer für das Fleisch waren aus Glas und man konnte zuschauen, wie die Fleischstücke im ständigen Luftzug („dry-aged“) an einer Kette rotierten. Wir konnten uns nicht entschließen etwas zu kaufen, da wir noch etwa zwei Stunden durch die Sonne laufen mussten. Wir sind ja noch eine Woche in Sydney.

Wir schlenderten weiter durch Paddington und fuhren schließlich nach Newtown, um unser Carnet abzuholen. Beim vierten Mal klappte es jetzt ohne Probleme und wir hielten das wichtigste Papier für Rangie in der Hand. Ein wichtiger Schritte war erledigt.

Das Carnet funktioniert wie ein Abrissblock. Ein Stückchen wird bei der Einreise ausgefüllt und vom Zoll vereinnahmt. Ein weiteres Stückchen bei der Ausreise und im Block verbleibt dieser Rest als Dokumentation der (zollfreien) Ein- und Ausreise.

Nun musste nur noch das Schiff endlich losfahren, dass immer noch im Hafen lag. Erleichtert gingen wir schnell in einen Pub noch etwas essen und kehrten dann zu unserer Wohnung zurück.

Spät am Abend schauten wir noch einmal bei marinetraffic.com nach und siehe da: Es bewegt sich was!! Das Schiff hatte den Hafen von Auckland verlassen. Allerdings war der Zielhafen nicht Port Kembla in Australien, sondern Nouméa auf Neukaledonien. Wahrscheinlich ging es uns wie den meisten Lesern hier, wir mussten erst einmal im Google Maps und in der Wikipedia nachlesen, wo Neukaledonien überhaupt liegt. Aber damit erklärte sich auch die längere Transferzeit von 10 Tagen, gegenüber den normalen 6 bis 7 Tagen.

Comments

  1. Margret Gatz

    Hallo lieber Hannes, wieder ein wunderbarer Beitrag aus Sydney! Zu Deinen abschließenden Ausführungen von Neuseeland werde ich noch einen Kommentar abgeben. Aber hier mein Vorschlag für den Koala-Bär: Vicky. Mit gefällt der Name, da Queen Victoria, die man auch Vicky nannte, in Australien immer noch präsent ist. Bin mal gespannt, was Ihr für Vorschläge bekommt !

    1. Danke für das Lob und für Deinen schönen Namensvorschlag, mit dem wir uns schon mal anfreunden könnten. Ich hoffe, es kommen noch weitere! Vielleicht wandert auch eine „Vicky“ in das nächste Paket nach Deutschland ?!
      Tschüß Hannes

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.