„The Classic Australian Drive“ – (2)

Die Sonne strahlte heute Morgen wieder vom fast makellos blauen Himmel. Wir hatten beide noch nach dem Frühstück an unseren Laptops zu tun und so wurde es 10 Uhr, ehe wir losfuhren.

Unser “Home-Office” 🙂

Wir hatten überlegt, hier in Narrandera noch einen Tag zu bleiben, aber nach etwas hin und her entschlossen wir uns, doch abzureisen. Wo das Ziel des heutigen Tages (Mittwoch, 06.01.2021) sein wird, wollten wir erst während der Fahrt entscheiden. Nach dem obligatorischen Einkäufen und Nachtanken in Narrandera fuhren wir auf dem Highway A20 in Richtung Darling Point.

Reste einer alten Eisenbahnbrücke

Die Landschaft ähnelte der von gestern: viele Weiden und Farmland und lockere Eukalyptuswälder wechselten sich ab. Das Wetter und die Straßenverhältnisse waren ideal zum Autofahren.

Auch Emus sahen wir wieder.

Schon gegen halb zwölf erreichten wir Darling Point, den ersten potentiellen Endpunkt der heutigen Etappe. Aber nachdem wir das winzige Nest einmal durchquert hatten und nochmals unsere Reiseprospekte und -führer konsultiert hatten, beschlossen wir, nach dem Mittagessen weiterzufahren.

Im Supermarkt in Darling Point kann man auch Würmer zum Angeln kaufen.

Es waren zwar nochmals über 100 km bis Hay zu fahren, aber wir hatten ja Zeit. Wir fuhren diesmal nicht auf dem Highway, sondern auf einer Nebenstraße, die parallel auf der anderen Seite des Murrumbidgee Rivers entlangführt, der uns schon seit drei Tagen begleitet. Die Fahrt war interessant, aber auf eine andere Weise: soviel platte Landschaft mit soviel schnurgeraden Strecken bin ich – glaube ich jedenfalls – noch nie gefahren.

Damit keine Müdigkeit aufkam, kramte ich die CD der Aussie Bush Band hervor (natürlich als MP3). Mit der Musik verschwand die aufkommende Müdigkeit und es stieg die gute Laune.

Zur Mahnung: Das passiert, wenn man dann irgendwann nicht mehr aufpasst….

Kurz vor 15 Uhr kamen wir in Hay an. Diesmal hatten wir keinen kommerziellen Campingplatz ausgesucht, sondern einen freien Campingplatz der Gemeinde. Er lag an einem Strand (“Sandy Point”) des Murrumbidgee Rivers, wo man Baden, Boot oder Wasserski fahren konnte.

Die Toiletten waren sauber, allerdings gab es nur eine kalte Dusche.

Aber sonst war es sehr angenehm hier. Wir machten einen Spaziergang durch den nahegelegenen Ort. An der leider schon geschlossenen Touristeninformation entdeckten wir, dass sie dort kostenlos Fahrräder ausleihen. Das werden wir wohl morgen ausprobieren. Diesmal sollte uns das Wetter keinen Strich durch die Rechnung machen: es war durchgängig wolkenloser Himmel und bis zu 32°C angesagt.

PUMA Model 15S mit Nasszelle und Klimaanlage (auf Single-Cab-Toýota).

Spät abends kam ich noch mit unseren Nachbarn ins Gespräch. Auch sie haben einen Slide-On-Camper vom Puma, der auf mich einen sehr guten Eindruck machte. Zudem war es eine Variante, die nicht auf der normalen Ladefläche aufsetzt, sondern direkt auf dem flachen Gestell. Dadurch spart man den Platz für die Radkästen. Sie hatten sich dort viele Fächer eingebaut.

Sonnenuntergang am Murrimbidgee River

Das Wetter war sehr fahrrad-freundlich, noch nicht zu warm und wenig Wind (Donnerstag 07.01.2021). Daher packten wir wieder alles zusammen und fuhren zur Touristeninformation. Wir hatten gelesen, dass es die Fahrräder kostenlos gibt und tatsächlich war es so. Wir bekamen völlig unbürokratisch zwei Fahrräder und die passenden Helme (in Australien ist Helmpflicht für Fahrrad-Fahrer) und konnten losradeln.

Ready for take-off!!

Wir suchten uns eine Strecke am Murrumbidgee River aus, die durch einen lichten Eukalyptus-Wald führte und immer wieder Abstecher zum Flußufer bot.

Das Radeln nach so langer Zeit war sehr angenehm, zudem wir ausreichend Zeit hatten und auch keine „Strecke“ machen wollten.

Ab und zu machten wir einen Film- oder Fotostopp und auf dem Rückweg sah ich dann tatsächlich unsere ersten Kängurus. Sie waren relativ scheu und flohen vor uns ins Unterholz. So konnte ich nur von der Ferne einen Schnappschuss machen.

Danach fuhren wir zurück in die Stadt, wo es einen schön gestalteten Fahrradweg entlang des anderen Ufers gab, an dem einige Kunstwerke ausgestellt waren.

Dann fuhren wir zurück durch die Stadt und landeten kurz vor 12 Uhr wieder an der Touristenformation. Wir kauften uns etwas zu Essen in einem Imbiss-Laden, aber wir hatten nicht bemerkt, dass er ausschließlich als Take-Away verkauft, also mussten wir uns mit unseren nicht so leckerem Essen auf eine Bank an der Hauptstraße setzen. Nicht gerade sehr gemütlich.

Dafür nahmen wir dann die dritte kostenlose Möglichkeit mit, die in Hay angeboten wurde: einen Besuch des sehr schönen Freibades.  Nach der Fahrrad-Tour war es sehr wohltuend, eine Runde im kühlen Wasser (22,6°C) zu schwimmen. Der Aufenthalt in Hay war toll: kostenloser Campingplatz, kostenloser Fahrradverleih und kostenloser Badbesuch.

Erfrischt stiegen wir in unser Auto und nahmen die rund 130 km lange Strecke nach Balranald in Angriff. Die Landschaft änderte sich nochmals: es wurden immer weniger Bäume und es blieb eine flache Landschaft mit endlosen geraden Straßenabschnitten.

Achtung! Road-Train!

Sehr lange möchte ich solche Strecken nicht fahren, dann wird es schnell ermüdend. Aber wir kamen auf der gut ausgebauten Strecke sehr schnell voran und erreichten den Campingplatz kurz vor 15 Uhr. Mittlerweile hat die Corona-Angst vor neuen Ausbrüchen zugenommen und die Frau am Empfang fragte uns sehr misstrauisch, ob wir in den letzten 14 Tagen im Großraum Sydney waren. Auch, dass wir als Deutsche zu dieser Zeit hier waren, erschien ihr etwas suspekt. Aber egal, wir richteten uns auf unserem Platz wieder ein und schmiedeten Pläne für die nächsten Tage.

Die Seitenwand ist schief, weil die Montagehöhe der Markise am Camper nicht Standard ist. (Markise müsste höher und dann schräger)

Wir haben beide schlecht geschlafen, der Campingplatz lag direkt neben dem vielbefahrenen Highway A20 und wegen des Durchzuges für kühlerer Luft hatten wir einige Seitenfenster im Camper offen gelassen (haben wir in Neuseeland nie gemacht). Gestern Abend hatten wir beschlossen, heute noch einen Tag hier in der Gegend und auf dem Campingplatz zu bleiben und morgen in den Mungo National Park zu fahren. Der Park ist Bestandteil der Willandra-Seen-Region, die den Titel UNESCO-Welterbestätte führt. Der Titel beruht auf den archäologischen Funden, die in dieser Gegend gemacht worden sind. In den 70-er Jahren wurden die Gebeine einer Frau und eines Mannes gefunden, deren Alter auf 40.000 Jahre geschätzt wird. Näheres kann man in den beiden verlinkten Wikipedia-Artikeln lesen.

Wir wollten heute Vormittag (Freitag, 08.01.2021) zuerst in dem kleinen Örtchen Balranald einkaufen gehen und dann in den Yanga-Nationalpark fahren, der nur wenige Kilometer entfernt ist. Rings um Balranald erstrecken sich Feuchtgebiete in dem u.a. ein nur in Autralien vorkommender Frosch zu finden ist: der Southern Bell Frog. Balranald wirbt damit und ein Künstler hat mehr als 20 Froschskulpturen in dem Örtchen aufgestellt. Beim Bummel durch den kleinen Ort haben wir den einen oder anderen Frosch entdeckt.

Der Spielplatz-Frosch
Der “Info”-Frosch

Kein Frosch, sondern eine Gottesanbeterin, die auf Beute wartet:

Dann fuhren wir in den Yanga National Park weiter. Um es vornweg zu nehmen – wir waren ziemlich enttäuscht: zum Einen von der Natur im Park, insbesondere rund um den namensgebenden Yanga Lake haben wir sehr wenig gesehen.

Der ziemlich zugewachsene Lake Yanga von weitem.
Eine Reiherkolonie

Zugänglich waren ein alter Bauernhof (homestead) und eine große Schafscheranlage (wollshed). Die Information am Bauernhof war wegen COVID-19 geschlossen und der Bauernhof nur von außen zu besichtigen. Die als Museum eingerichteten Innenräume bekamen wir leider nicht zu Gesicht.

Der Bauernhof mit Garten

Auf dem Weg zu einem nahegelegenen Vogelbeobachtungsstand sahen wir wieder zwei Känguruhs, die sich im Schatten ausruhten.

Danach fuhren wir zur Schafscheranlage, in der bis 2005 Schafe geschoren wurden. In den Hochzeiten zu Anfang des vorherigen Jahrhunderts wurden hier bis zu 100.000 Schafe in der Saison geschoren. Jetzt war die Anlage verweist und die verschiedenen Gebäude verfielen, auch wenn es eine ganze Reihe moderner Schilder zur Geschichte der Anlage gab. Wir waren wieder weit und breit die einzigen Besucher, die sich hier aufhielte,

Die Aufenthalts- und Unterkunftsräume der Schafscherer

Auf dem Rückweg zum Campingplatz tankten wir noch einmal auf und ich füllte zum ersten Mal einen Reservekanister. Zwar ist die Tour der nächsten zwei Tage nur rund 360 km lang, aber man weiß ja nie. Auf dem Campingplatz füllten wir auch unseren Frischwasserbehälter auf. Später probierte ich erstmals unser Garmin inReach aus, unser Navigationsgerät mit Satellitenkommunikation. Nach ein, zwei Anlaufschwierigkeiten funktioniert es: ich habe das erste Mal eine E-Mail über Satellit verschickt und auch auf demselben Weg eine Antwort erhalten. Toll!

Danach ließen wir den Tag auf dem Campingplatz ausklingen und versuchten, etwas kühlere Luft in den Camper zu bekommen. Er hatte sich im Inneren auf 34°C erhitzt.


Diesmal hatten wir etwas besser geschlafen, es fuhren wesentlich weniger LKWs und auch auf dem Campingplatz war es sehr ruhig. Da wir alle Vorbereitungen für die heutige Fahrt bereits gestern getroffen hatten, konnten wir relativ zügig losfahren (Sonnabend, 09.01.2021). Vor uns standen etwa 160 km, davon ist der größte Teil Off-Road-Strecke. Bei schönstem Wetter fuhren wir los. Zuerst ging es unter anderen an riesigen Weinfeldern vorbei.

Später führte die Straße durch Eukalyptus-Wälder, allerdings mit niedrigen verzweigten Bäumen. Da sind Mallee-Eukalyptus (Mallee ist der Aboriginal-Name), die etwa 2 bis max. 9 m hoch werden und aus einem gemeinsamen Lignotuber sprießen. Ein Lignotuber ist eine verholzte Verdickung an der Basis von Stämmen verholzter Pflanzen, die „schlafende Augen“, auch „schlafende Knospen“, enthält (Wikipedia).

Die Fahrt war bis dahin unspektakulär: wenig Verkehr, hervorragendes Wetter und eine gute Straße. Mitten im Nirgendwo hielten wir an einem einsamen Hotel.

Beinahe hatte ich eine Art Waran überfahren, der aber stur auf der Fahrbahn liegen blieb. So konnten wir noch ein paar Fotos machen.

Später ging des dann Off-Road weiter. Die Straße war einigermaßen eben und wir kamen trotzdem relativ schnell vorwärts.

Die Landschaft änderte sich immer wieder: mal eine baumlose Strauch-Landschaft, dann lichte Eukalyptus-Wälder. Insgesamt war alles viel grüner als wir erwartet hatten.

An vielen Stellen war es tatsächlich noch richtig nass und neben den Straßen sah man tiefe Wasserlachen. Es muss hier im Frühjahr viel geregnet haben, daher war auch der 70 km lange Mungo-Track gesperrt, den ich eigentlich fahren wollte.

An einigen Stellen waren Notfall-Wassertanks aufgestellt.

30 km vor unserem Ziel  – dem Besucherzentrum und dem Main Campground“ – kam uns ein Auto entgegen, dass uns mit Lichthupe Zeichen gab. Ich hielt und der Fahrer erklärte uns, dass die Straße zum Nationalpark gesperrt sei. Er sprach einen wahnsinnigen Dialekt, so dass ich die Ursache nicht herausbekam. Es half sowieso nichts, wir mussten umkehren und konnten aber Gott sei Dank über eine Schleife trotzdem bis zum Mungo Nationalpark fahren. Die Straße war aber in schlimmem Zustand, ich fand einfach keine richtige Spur auf der ausgefahrenen Piste und Rangie wurde kräftig durchgeschüttelt.

Leider geschlossen

Am Besucherzentrum angekommen, mussten wir feststellen, dass es wegen COVID-19 geschlossen war. Für den Campingplatz mussten wir daher online einchecken. Ich hatte hier sogar Mobilfunk-Empfang, so dass das dann wenigstens schnell erledigt war.

Aussichtsterrasse am Besucherzentrum
Blick über den ausgetrockneten See auf die 10 km entfernte Sandformation der “Walls of China”

Wir fuhren auf den Campingplatz, suchten uns ein Plätzchen und verschoben die weiteren Besichtigungen auf morgen, da es schon relativ spät und sehr heiß war. Wir liefen nur noch bis zum Mungo Lookout (ca. 1 km) und sahen uns das Panorama an.

Mungo Lookout
Moni entdeckte auf einem kleinen Rundgang um das Camp diese Kängurus.

Die Nacht war sehr ruhig und der Himmel sternklar. Ringsum uns herum war es absolut dunkel und die Sterne leuchteten phantastisch. Wir standen nicht zu spät auf, denn wir wollten die „kühlen“ Morgenstunden nutzen, um uns heute (Sonntag, 10.01.2021) noch etwas im Nationalpark umzusehen.

Wir fuhren zuerst wieder zum nahegelegenen Besucherzentrum und von dort aus hinunter in das jetzt trockene Seegelände. Am anderen Ufer, etwa 10 km quer über den „See“ waren die berühmten Sand- und Fels-Formationen „Walls of China“. Bis zu diesem Punkt wollte ich erst mal fahren, um dann zu sehen, wie weit man den Rundweg „Mungo Track“ noch fahren kann.

Am Weg sahen wir überraschenderweise riesige Pfützen, die einem wegen der Trockenheit und der Temperaturen ziemlich seltsam vorkamen.

Auch bei Mittagstemperaturen von knapp 40°C steht hier noch das Wasser!
In der Sonne war es wieder richtig heiß.

Am Lookout angekommen, sahen wir, dass schon dort Schluss war und wir mit dem Auto nicht weiterkommen, da der Mungo-Track ab hier gesperrt war.

Der gesperrte Mungo Track

Es führte noch eine Art Lehrpfad ein paar hundert Meter in Richtung der „Walls of China“. Danach ging es auch zu Fuß nicht mehr weiter.

Wenigstens aus der Ferne konnten wir die bizarren Formationen bestaunen.

Wir fotografierten und filmten ein bisschen, dann fuhren wir zurück zum Besucherzentrum. Wir machten danach noch eine Schleife zum Zanci-Gehöft. Vom Gehöft existieren aber nur noch ein paar wenige Reste.

Auf dem Rückweg lag eine Tannenzapfenechse auf der Straße, die ich fast überfahren hätte.

Die Bezeichnung Tannenzapfenechse passt schon.
Sie gehört zu den Blauzungen-Skinken.

Also starteten wir zu unserem heutigen Tagesziel Euston. Wir hatten noch rund 120 km Gravel Road vor uns. Die ersten 20 km waren die gleiche Strecke, die wir gestern zum Schluss gefahren sind, danach wurde die Straße etwas besser.

Irgendwann kamen wir zu einer Senke und dort sahen wir drei Autos. Ein Pick-up kam uns entgegen und signalisierte, dass wir halten sollten. Der Fahrer erklärte uns, dass sich in dem Schlammloch vor uns ein Auto festgefahren hatte. Er hatte zusammen mit einem anderen Mann und einem Pickup das Auto aus dem Schlammloch geholt und der lotste es jetzt auf der Weide nebenan an dem Schlammloch vorbei. Wir sollten den beiden einfach folgen. Haben wir auch gemacht und uns so wahrscheinlich eine Menge Ärger erspart, auch wenn der erste Fahrer mit Blick auf Rangie und unsere Sandbleche meinte, dass wir es damit durch das Schlammloch geschafft hätten. Das junge Pärchen in dem festgefahrenen Auto war von oben bis unten völlig mit Schlamm bespritzt, aber offensichtlich trotzdem froh, dass sie wieder auf der Straße standen.

In diesem Loch war das blaue Auto stecken geblieben.

Da haben wir ja wieder einmal Glück gehabt und konnten unsere Fahrt fortsetzen. Kurz vor Euston kamen wir noch an riesigen Mandelplantagen vorbei.

Mandelbäume soweit das Auge reicht

Später sahen wir auch noch viele Weinfelder.

Weinfelder mit Sonnenschutz.

In Euston kehrten wir kurz zu Mittag ein, suchten uns ein Plätzchen auf dem Campingplatz und mussten dann komplett den Innenraum sauber machen. Trotz geschlossener Tür ist massig Staub eingedrungen.

Die Tür war zu!!

Später konnten wir uns nur noch zu einem ganz kurzen Spaziergang durchringen. Mehr war bei über 35°C nicht drin. Im Inneren des Campers zeigte das Thermometer 38°C an …

Da unser Zeltplatz direkt am Murray-River liegt, sprangen wir am Nachmittag noch kurz in das erfrischende Wasser. Leider war es sehr trüb und bräunlich-grau und auch einig Wasserpflanzen trieben durchs Wasser – weniger angenehm. Morgen geht es dann nach Wentworth und damit zur letzten Etappe des „Classic Australian Drive“.


Heute (Montag, 11.01.2021) stand die Schlussetappe des “Classic Australian Drive” auf dem Plan. Sie war einfach, nur auf der A20 zu fahren und wir hatten die Strecke relativ schnell geschafft.

Sunraysia ist ein Kunstbegriff für die Gegend hier im Drei-Länder-Eck New South Wales, Victoria und South Australia.

Zum Schluss ging es teilweise entlang des Murry-Rivers, der hier die Grenze zwischen Victoria und NSW bildet. Eigentlich hätten wir uns auch gern Milduna, die größere Stadt neben Wentworth, angesehen, aber leider sind die Grenzen noch dicht. Also fuhren wir bis Wentworth durch und gingen zuerst einkaufen. Unsere Vorräte waren arg geschrumpft. Wir checkten auf dem Campingplatz ein und wollten bei der Hitze eigentlich nur noch in das Schwimmbad.

Unser Zeltplatz direkt am Murray-River

Wir machten aber noch einen kurzen Schlenker über die Tourist-Information. Dort erfuhren wir, dass alle Schaufelraddampfer, die man auf allen Prospekten dieser Gegend sieht, in Milduna (Victoria) abfahren und keiner in Wentworth. Sehr, sehr schade. Wir nahmen trotzdem etwas Informationsmaterial mit und verbrachten fast zwei Stunden im Schwimmbad. Es zogen zwar ein paar Wolken auf, aber es waren immer noch 38°C.

Hinein in’s kühle Nass!

So geht unsere erste, größere Etappe in Australien zu Ende. Morgen werden wir noch in Wentworth bleiben und dann müssen wir mal sehen, wie es weiter geht.

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