“Lock Down” in Byron Bay

Heute soll es nur einen kurzen Beitrag über die letzten drei Tage geben, die uns sehr an unseren Lock Down in Dunedin erinnert haben. Am Montag-Morgen (01.03.2021) liefen wir in die Autowerkstatt, da wir noch keine weitere Info bekommen hatten. Die Werkstatt ist etwa 3,8 km von unserem Cottage entfernt. So haben wir gleich noch einen schönen Spaziergang gemacht.

Dort angekommen, war der zuständige Mitarbeiter erst einmal nicht ansprechbar. Wir hatten ihn kurz gesehen, dann verschwand er zum Telefonieren in sein Büro. Ich vermute, er hat die versprochenen Anrufe erst jetzt gemacht, nachdem er uns gesehen hatte. Nach 20 Minuten teilt er uns mit (Kurzfassung), dass er jetzt eine Werkstatt gefunden hat, die sich den Motor anschauen kann. Sie ist zwar in Tweed Heads, etwa 55 km entfernt, aber sie würden Rangie dorthin transportieren. Nächsten Dienstag früh (09.03.) wäre ein Termin frei. Wir willigten ein – was blieb uns anderes übrig. Wir verabredeten, dass er uns die Terminbestätigung und die Adresse der Werkstatt per Mail mitteilt.

Wir fuhren mit der ersten solarbetriebenen Eisenbahn der Welt zurück, die die zwei Strände Northern Beach und Byron Bay verbindet.

Die 3 km lange Strecke ist Teil einer ansonsten stillgelegten Eisenbahnstrecke. Seit 2017 verkehrt sie hier als Touristenattraktion. Die Fahrt dauerte nur reichlich 10 Minuten.

Auf dem Campingplatz konnten wir zuerst unsere Carnets in Empfang nehmen, die per Post angekommen waren. Wenigstens dort haben wir jetzt bis März 2022 Ruhe.

Dann verlängerten wir unseren Aufenthalt für unsere Lodge hier auf diesem Zeltplatz um weitere 5 Tage bis Montag, den 08.03. Wir bekamen sogar 25% Rabatt auf die Verlängerung. Ab Montag Abend müssen wir uns ein Quartier in Tweed Heads suchen.


Leider meldete sich die Werkstatt nicht mehr und auch bis zum nächsten Vormittag (Dienstag, 02.03.2021) passierte nichts. Ich schrieb noch mal eine dringende Erinnerungsmail, aber wir stellten uns schon wieder darauf ein, morgen nochmals in der Werkstatt aufkreuzen zu müssen. Nach dem Mittagessen machten wir einen größeren Spaziergang in Richtung eines anderen Strandes.

Strandspaziergang in Byron Bay

Dann kam doch noch die E-Mail der Werkstatt mit einer Überraschung: der Termin hatte sich leider um eine Woche nach hinten verschoben! Neuer Termin ist der 16.03.  Nochmals mindestens eine Woche länger Ungewissheit…Wir haben also noch zwei Wochen Zeit, die wir an der „besten Adresse der Welt“ (siehe Titelbild) in Byron Bay verbringen dürfen.

Wir werden jetzt ein neues Quartier in Tweed Heads suchen, uns ein Mietauto besorgen, damit wir unsere Sachen dorthin transportieren können und ansonsten versuchen, die Zeit hier irgendwie hinter uns zu bringen.


Heute (Mittwoch, 03.03.2021) hat uns das Leben wieder mal gezeigt, dass es immer wieder Überraschungen gibt. Wir sind früh in die Werkstatt gelaufen, um die Rechnung der Abschleppdienste zu bezahlen und noch ein paar Sachen aus dem Camper zu holen. Ich habe den Werkstatt-Mitarbeiter darauf angesprochen, dass sich der Termin ja um eine Woche verzögert hat, entgegen den vorherigen Absprachen.

Er tat ganz überrascht und telefonierte noch mal mit der anderen Werkstatt. Jetzt bleibt es doch bei dem Termin 09.03.! Also eine Woche vorher. Nur gut, dass wir gestern nicht schon den Mietwagen und vor allem die Wohnung gebucht hatten. Das haben wir heute Nachmittag nachgeholt.


Für die Auto-Interessierten unter den Lesern habe ich zwei Artikel verlinkt, die sich mit den Problemen der Ford-Dieselmotoren beschäftigen. Der erste Link geht auf ein deutschsprachiges Pickup-Forum. Die entsprechende Diskussion ist zwar ziemlich lang, aber – wie ich finde – mit einigen interessanten Meinungen und Informationen. Der zweite Link geht zurück auf ein englischsprachiges australisches Magazin und besonders der erste Teil verblüffte mich. Wir hatten schließlich auch gerade erst einen Ölwechsel hinter uns…

Ansonsten werde ich bis Ende nächster Woche keinen Blog schreiben, bis es tatsächlich einen neuen Sachstand gibt, über den es sich zu berichten lohnt.

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