East Kimberley

Von Wyndham sollte es heute (Mittwoch, 23.06.2021) zuerst auf den Great Northern Highway ein Stück zurück und dann auf die Gibb River Road gehen. Nach ca. 30 km zweigt eine Offroad-Straße zur El Questro Station, unserem heutigen Ziel, ab. Die Gibb River Road ist eine der beliebtesten 4WD-Strecken quer durch Kimberley. Sie ist 660 km lang und man rechnet mit 11…12 Tagesetappen, wenn man die Sehenswürdigkeiten an der Strecke ausreichend einplant. Wir hatten kurz damit geliebäugelt, die Strecke zu fahren, aber nach unseren bisherigen Erfahrungen mit Rangie haben wir davon Abstand genommen. So beschränken wir uns wie heute auf kurze Abstecher.

Wir packten unsere Sachen und fuhren zuerst nach Wyndham Port, um uns das alte „Stadtzentrum“ und die neue Pier anzuschauen. 1886 wurde die Stadt gegründet und boomte schnell – mit Hafenanlagen, drei Hotels, zwei Restaurants, verschiedenen Läden und einer Metzgerei. Mit der Gründung von Kununurra verlor es als Servicezentrum für den Norden an Bedeutung.

Sogar ein kleines Museum gab es.
Das Hotel war längst geschlossen..
Hier wachsen Boab-Bäume am Straßenrand.

Nach 30 Minuten hatten wir das Wichtigste gesehen, schauten noch kurz in den örtlichen Supermarkt und fuhren dann los. Die Strecke auf dem Great Northern Highway hatten wir relativ schnell hinter uns gebracht und bogen dann auf die Gibb River Road ab. Entlang der Straße zogen sich Tafelberge.

Leider war das Wetter nicht so schön, es hatte sich ziemlich zugezogen und für nachmittags war laut Wetterbericht sogar mit Regen zu rechnen. Die Gibb River Road war hier zwar noch asphaltiert, aber die „Floodways“, d.h. kleine Flussläufe, die in der Regenzeit Wasser führen, hatten es in sich. Man wusste nie genau, wie dort die Beschaffenheit des Straßenbelages war. Hier sollte man immer das Tempo verringern, die Federung/die Stoßdämpfer werden es einem danken.

Die “Floodways” sehen harmlos aus, können es aber in sich haben.

Wir erreichten den Abzweig zur El Questro Station. Es war eine staubige Schotterpiste. Vor uns bogen auch noch einige andere Fahrzeuge ab. Nun hieß es Abstand halten, sonst fuhr man in der Staubfahne des voraus fahrenden Fahrzeuges.

Alles war mit Staub bedeckt.

Zum Schluss gab es noch zwei Flussdurchquerungen, die es in sich hatten. Jetzt war es von Vorteil, dass andere Autos vor uns fuhren und man besser abschätzen konnte, wie tief das Wasser ist und wo man fahren sollte.

Kurz vor Mittag hatten wir es geschafft. Das Gelände der El Questro Station ist riesengroß. Es gibt zwei Restaurants, eine Tankstelle, den großen Caravan-Park, private Zeltplätze und eine Menge an Angeboten für geführte bzw. organisierte Touren, sogar Hubschrauberrundflüge.

Wir checkten ein, kochten uns etwas zum Mittagessen und schauten uns dann erst einmal die Station an. Die Badestelle lockte uns nicht zum Baden, denn das Wasser war sehr trüb und schlammig.

Zwar Krokodil-frei, aber trotzdem nicht einladend.

In einem der Restaurants tranken wir ein Bier und einen Cider und überlegten, was wir noch machen können.

Im Übrigen musste ich auch schon wieder die Kabine festschrauben, denn durch die Waschbrettpiste war sie wieder etwas verrutscht. Rangie ist halt nicht uneinschränkt Outdoor-tauglich…


Heute wollten wir von der El Questro Station zwei Ausflüge machen (Donnerstag, 24.06.2021). Das erste Ziel waren die Zebedee-Springs, das zweite die El Questro Gorge. Die Zebedee Springs sind warme Quellen, zwischen 28 und 32°C warm und waren etwa 6 km vom Campingplatz entfernt. Aber zuerst mussten wir wieder die zwei Flussdurchfahrten hinter uns bringen. Mittlerweile wusste ich was kommt, aber es war immer noch spannend. Nach der staubigen Schotterpiste bogen wir kurz ab und waren dann schon am Parkplatz. Es standen schon viele Autos da, aber wir fanden einen schönen Parkplatz. Wir zogen unsere Badesachen an und liefen die 300 m bis zu den Quellen.

Es waren keine ausgebauten Badestellen, sondern jeder musste sich irgendwo ein Plätzchen im Flusslauf suchen. Lustig.

Nach einer halben Stunde machten wir uns wieder auf den Rückweg zum Auto, zogen uns um und fuhren in Richtung El Questro Gorge. Das Problem war, dass die Schlucht mit dem Auto nur durch eine tiefe Wasserdurchfahrt zu erreichen ist. Bekannte gaben uns den Hinweis, dass es auch möglich sei, das Auto vor dieser Durchfahrt zu parken und dann seitwärts über eine Wiese zur Gorge zu laufen. Deswegen nahmen wir uns unsere Taucherschuhe mit, denn die Wiese stand tatsächlich bis zu 30…40 cm unter Wasser. Wir parkten unser Auto direkt am Abzweig zur Schlucht und mussten dann 1 km bis zur Furt laufen.

Zuerst gingen wir 1 km auf einer staubigen Straße.
Das war die Furt.

Dort zogen wir unsere Taucherschuhe an und liefen seitwärts über eine Wiese ca. 100 m durch Wasser und Schlamm.

Auf der anderen Seite hieß es dann wieder Schuhe wechseln und weitere ca. 1,5 km bis zum Eingang der Schlucht zu gehen.

Der Weg durch die Schlucht war sehr schön, aber anstrengend. Es ging ausschließlich über felsigen, steinigen Untergrund, öfters unterbrochen von verschieden tiefen Wasserstellen.

Wir liefen die Schlucht etwa 2 km hinein bis zum sogenannten Half Way Pool. Wie der Name schon sagt, lag er auf dem halben Weg. Weiter ging es nur noch in der Kombination von Klettern und teilweise schwimmen. Uns reichte der Weg bis hierhin und wie machten erst mal eine Pause.

Dann gingen wir den gleichen Weg zurück. Insgesamt war es sehr anstrengend auch wenn es nur knapp 10 Kilometer waren. Davon war aber die eine Hälfte der Strecke lockerer Sand und die andere balancieren über lockeres Gestein. Wir waren froh wieder am Campingplatz angekommen zu sein und löschten erst einmal unseren Durst. Morgen geht es weiter in Richtung Bungle Bungles. Abends gingen wir noch einmal in das Haupt-Restaurant, wo es Live-Music gab. Wir tranken ein Glas Wein und nachdem wir uns zwei, drei Lieder angehört hatten und es eine Pause gab, gingen wir zurück zum Camper. Einen kleinen Eindruck soll das Video vermitteln. Das letzte Lied hat mich beeindruckt.


Heute stand wieder eine größere Etappe auf dem Plan (Freitag, 25.06.2021). Zuerst wollten wir aber noch eine weitere Schlucht besuchen, die Emma Gorge. Sie gehört noch zum El Questro Wilderness Park und war eine halbe Stunde Fahrzeit entfernt.

zum letzten Mal ging es durch den Pentecost River
Abschied von der El Questro Station

Am Eingang zur Emma Schlucht befindet sich ein ähnliches Ressort wie die El Questro Station – das Emma Gorge Ressort -, vielleicht nicht ganz so groß. Wir hatten Mühe einen vernünftigen Parkplatz zu finden, denn es war trotz der frühen Stunde schon ziemlich gut besucht. Die Hauptattraktion war der 65 m hohe Wasserfall, in dessen Pool am Fuße des Falls man Baden kann. Dazu musste man ca. 1,5 km in die Schlucht hinein laufen.

Am Anfang war die Schlucht noch breit.
Die ersten Wasserlöcher

Der Weg führte wieder über viele Felsen und Steine, es lohnte sich aber. Das Wasserloch war groß, so dass sich die vielen Besucher verteilten.

Wir schwammen eine Runde in dem kalten, erfrischenden Wasser. Wobei an einer Felswand warmes Wasser aus der Wand tropfte.

Der Weg zurück ging dann relativ schnell und da es schon kurz vor Mittag war, wollten wir eigentlich in dem Ressort etwas essen, aber wir waren eine halbe Stunde zu früh da. Also fuhren wir weiter und hielten dann nur kurz auf einem Rastplatz, um uns etwas zum Essen zu machen. Insgesamt waren es heute mehr als 250 km, die wir zu fahren hatten. Wir machten nur noch einen Tank-Stopp in Doon Doon.

Schild an der Tankstelle: “Vor dem Tanken den AUSWEIS oder die KREDITKARTE am Schalter hinterlegen. Wegen zunehmender Fälle von Tankbetrug wird auch die (zurückgebliebene) Ehefrau als Sicherheit nicht mehr akzeptiert.”

In Warmun kauften wir danach noch etwas ein. Gegen 15:30 Uhr hatten wir es dann geschafft. Wir checkten auf dem Bungle Bungle Caravan Park ein und stellten den Camper ab.

Der Campingplatz war relativ einfach, aber er lag auch mitten im Nirgendwo. Morgen wollen wir dann den Hubschrauberflug machen, den wir uns als Geburtstagsgeschenk geschenkt hatten. Schließlich hatten wir beide unsere letzten zwei Geburtstage ohne Höhepunkt verbracht, eher im Gegenteil.


Wir hatten vormittags viel Zeit und machten einige Dinge, die liegen geblieben waren (Sonnabend, 26.06.2021). Zuerst mussten wir aber von unserem Stellplatz mit Strom auf einen Stellplatz ohne Strom umsetzen.

Der Bereich ohne Strom war relativ leer.
Dafür gab es hier die Wellblech-Freiluft-Toiletten.
Einfach aber zweckmäßig

Nach dem Mittagessen gingen wir zum Startplatz des Hubschraubers, direkt am Campingplatz. Wir hatten den Hubschrauber schon oft gesehen, denn offensichtlich waren alle Touren ausgebucht und er war im Dauereinsatz. Der Hubschrauber kam pünktlich von der letzten Tour zurück und nach einer kurzen Einweisung durften wir in den Hubschrauber.

Vor dem Start

Den Flug habe ich ein bisschen dokumentiert:

Nach dem Aussteigen kehrten wir zum Camper zurück und waren sehr froh, dies gemacht zu haben. Ein sehr, sehr schönes Erlebnis.

Geschafft!

Natürlich bekamen wir Lust, das Ganze auch von unten zu sehen und zwischen den Bergen und in die Schluchten zu wandern. Das ist aber nicht ganz einfach. Vom Campingplatz fahren größere 4WD-Busse zu Tagesausflügen dorthin, aber sie waren die nächsten Tage völlig ausgebucht. Es führt eine Straße in das Gebiet, die es aber in sich haben soll, wie wir von mehreren Seiten gehört und gelesen hatten. Daher war meine Idee, unsere Kabine abzusetzen und mit dem Ford alleine die relativ lange Strecke – mit Anfahrt zu den Wanderwegen vom Besucherzentrum kommen da ca. 200 km zusammen – zu fahren. Eigentlich sollte das möglich sein.

Also bereiteten wir am Nachmittag alles vor, damit wir am nächsten Morgen die Kabine schnell absetzen und früh losfahren können. Später “googelte” ich ein bisschen, um nachzuschauen, mit was für einem Hubschrauber wir eigentlich geflogen sind. Hätte ich diesen Artikel vor dem Flug gelesen, wäre mir wohl etwas mulmig geworden. Auch in der deutschen Wikipedia findet sich dazu einen Eintrag.

Am Abend gönnten wir uns in dem Freiluft-Restaurant ein Glas Wein. Es spielte eine kleine Amateur-Band und man konnte um ein wärmendes Feuer sitzen. Auch hier ein kleiner Stimmungseindruck:

Hier noch ein schöner Link zum ersten Lied “Bringing the Beer to Broome”.

Nachts wird es hier um diese Jahreszeit auch schnell kalt (bis 12°C). Nach einem halben Stündchen gingen wir zurück und legten uns früh schlafen. Schließlich wollen wir morgen wenn möglich gegen 6:30 Uhr losfahren.


Moni hatte sich ihren Smartphone-Wecker auf 5:30 Uhr gestellt und nach einem kleinen Frühstück setzten wir die Kabine ab (Sonntag, 27.06.2021). Als letztes verringerte ich noch den Druck in den Reifen, damit es besser über die Wellblechpiste geht. Die Sonne geht im Moment gegen 6 Uhr auf und so starteten wir in die noch tief stehende Sonne.

Kabine abgesetzt, Ford fahrbereit.

Es standen 53 km bis zum Besucherzentrum vor uns, wo man sich anmelden und die Nationalpark-Gebühr bezahlen muss. Wir merkten aber schon nach wenigen Kilometern, dass die Straßenbeschreibungen eher untertrieben waren, denn die Piste war extrem schlecht. Normale Wellblech-Pisten bin ich schon oft gefahren, aber hier waren die Wellen und deren Abstand riesengroß. Fuhr man zu langsam, nahm man – und vor allem das Auto – jede Welle mit, fuhr man etwas zu schnell, verlor man schnell die Gewalt über das Fahrzeug. Beides passierte mir mehrmals.

Das Bild zeigt es nur andeutungsweise.

Es schüttelte uns dermaßen durch, so dass wir nach 10 km beschlossen umzukehren. Nochmal einen größeren Schaden an unserem Auto, konnten wir nicht riskieren. Da wir beide einer Meinung waren, drehten wir um und fuhren zurück. Wir waren heilfroh, wieder auf dem Campingplatz zu sein. Es war zwar schade, die Bungle Bungles nicht bewandert zu haben, aber der Flug bleibt uns ja.

So hatten wir den ganzen Tag „frei“, denn es gab von hier aus keine Wanderwege oder ähnliches, was man hätte unternehmen könnte. So können wir wieder etwas weiter für die nächsten Tage planen.


Der heutige Tag ist relativ schnell erzählt (Montag, 28.06.2021). Wir verlassen den Bungle Bungle Caravan Park und wollen bis zur nächsten kleinen Stadt etwa 100 km nach Halls Creek fahren. Dort müssen wir dringend einkaufen, denn unsere Lebensmittelvorräte sind fast aufgebraucht. Dort werden wir auch übernachten, denn bis zum nächsten Campingplatz sind es dann noch einmal 300 km.

Die Strecke bis Halls Creek war relativ schnell geschafft. Die Hauptstraße war voll mit Caravans und Campervans, die hier wie wir die Gelegenheit nutzten, um wieder mal einkaufen zu gehen.

Nachdem wir in dem relativ gut sortierten IGA-Lebensmittelmarkt waren, gingen wir zum Bottle Shop, um Wein und Bier zu kaufen. Da kam die große Überraschung: Es gab nur Light Beer mit max. 2,7% Alkohol, keinen Wein, keine anderen höher prozentigen Spirituosen wie Rum, Whisky oder Gin. Uns wurde erklärt, dass es bis Derby bzw. Broome an der Westküste keinen anderen Alkohol gibt. Unglaublich!

Danach fuhren wir zum Campingplatz, checkten ein und kochten uns etwas zu Mittag. Am Nachmittag machten wir noch einen kleinen Ausflug. Erstes Ziel war eine geologische Besonderheit mit dem hochtrabenden Namen „China Wall“. Es ist eine ca. 100 m lange Wand aus Quartz, bis zu 3 m hoch.

Eine Hinweistafel aus einer alten Motorhaube

Der Quartz hat offensichtlich die Verwitterung des umgebenden Gesteins überstanden. Es war mal wieder sehr beeindruckend, was die Natur so erschaffen hat.

China Wall
Detail-Ansicht

Zweiter Stopp war ein Billabong, ein Wasserloch mit dem schönen Namen Caroline Pool am Elvire River. Dazu mussten wir wieder über 10 km off-road fahren, aber es fuhr sich relativ einfach. Es standen schon ein paar Camper direkt im ausgetrockneten Flussbett neben dem Billabong. Es wurden offensichtlich Vorbereitungen für ein Fest getroffen, denn es wurden Zelte, Stühle und mobile Toiletten aufgestellt. Das Wasser reizte uns nicht zum Baden, daher beschlossen wir, zurück zu fahren.

Caroline Pool
Das ausgetrocknete Flussbett

Ursprünglich wollten wir noch zu einer weiteren Schlucht, etwa 30 km entfernt, aber dafür war es bei den Straßenverhältnissen zu spät.

Einschub: Im Moment ist in Australien die Corona-Panik ausgebrochen. Nachdem wieder ein paar Fälle in Melbourne aufgetaucht waren, wurde sofort ein Lock-Down verhängt. Trotz Lock-Down fuhr dann ein Ehepaar unerlaubterweise quer durch New South Wales bis nach Brisbane/Queensland – und war positiv. Von da aus verbreitete sich Corona dann weiter. Stand heute sind es in NSW 130 Fälle, in Queensland im einstelligen Bereich und in Northern Territory gibt es ebenfalls Fälle. Für Darwin wurde erst einmal ein 72 Stunden Lock Down verkündet. Sogar in Perth/West-Australien gibt es zwei Fälle.

Australien hat einige Dinge durch die zwischenzeitlichen Erfolge im Kampf gegen Corona verschlafen. Impfungen werden nur sehr zögerlich angenommen, gleichzeitig hat die Bundes-Regierung eine strenge Einteilung, wer wann geimpft werden darf und beschafft offensichtlich nicht genügend Impfstoff. Daher sind derzeit weit weniger als 5% der Bevölkerung zweimal geimpft. Damit ist Australien letzter der OECD Staaten. Heute erst wurde in einer Not-Sitzung der Regierung beschlossen, dass alle Mitarbeiter in Alten- und Pflegeheimen geimpft werden sollen. Gleiches gilt nunmehr für alle Personen, die in den Quarantäne Hotels arbeiten oder mit Flugbegleitern internationaler Airlines zu tun haben.

Der „äußere Ring“ um Australien, den man mit den Quarantäne-Hotels für Reisende aus dem Ausland gezogen hat, ist löchrig. Von dort stammen logischerweise alle Fälle, die in den letzten Monaten aufgetreten sind. Die Hotels sind einfach nicht dafür ausgelegt, das Personal ist manchmal sorglos, die in Quarantäne befindlichen Leute halten sich nicht an die Regeln und die Forderungen, richtige, medizinisch sichere Quarantäne-Stationen aufzubauen wurde zerredet.

Es gibt außerdem keinerlei Öffnungsstrategien, wie sich Australien irgendwann wieder einmal öffnen will. Man wartet auf das Wunder, dass die Welt ringsherum Corona-frei wird… Auch die Grenzen zwischen den Staaten und Territorien Australiens werden mehr oder weniger willkürlich je nach Meinung der jeweiligen Regierung geöffnet oder geschlossen. Nirgendwo spielt dabei eine Rolle, ob man bereits geimpft ist oder nicht, dabei wäre dies ein starker Anreiz.

Auch in den jetzigen Diskussionen zeigt sich, das der Zusammenhalt der Bundesstaaten und Territorien nicht sehr groß ist, jeder vertritt seine Meinung als die Richtige und die Zentralregierung hat nur beschränkte Mittel.

Wir hoffen nur, dass wir weiter glimpflich durch die Corona-Wogen kommen und wollen auf jeden Fall versuchen, so schnell wie möglich eine Impfung zu bekommen.

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