Eine Runde zum Wave Rock

Heute stand die 1. Etappe unserer Schleife “Pathways to Wave Rock” (Sonntag, 17.10.2021) auf dem Programm. Wir hatten Perth verlassen und fuhren durch die Perth Hills nach Osten. Es war eine bergige und dicht bewaldete, grüne Landschaft.

Später wurde der Wald etwas lichter und die Landschaft wurde flacher. Dann begannen wieder die endlosen Weizenfelder, die wir schon auf der Fahrt nach Perth gesehen hatten. Mit einer kurzen Mittagspause erreichten wir den Stadtrand von Corrigin. Dort mussten wir am Hunde-Friedhof erst mal einen Stopp machen.

Die Australier haben eben eine besondere Beziehung zu ihren Hunden.

Dann war es nur noch ein kurzes Stück bis zum Caravan Park in Corrigin. Den Stadtbummel ersparten wir uns, denn es war Sonntag und alle Gehwege quasi hochgeklappt. Der Campingplatz war relativ klein, aber schön mit viel Platz. Die Sanitäranlagen waren sehr neu und es gab wieder einzelne Kabinen, sogar mit Heizung! Wir genossen noch eine Weile die Sonne, aber später wurde es wieder kalt und es kamen auch wieder Mücken.


Die 2. Etappe unserer Schleife war auch noch einmal ziemlich lang, ca. 170 km (Montag, 18.10.2021). Trotzdem brauchten wir uns nicht zu beeilen und konnten nach dem Frühstück zuerst eine kleine Runde durch das Städtchen Corrigin drehen. Es machte einen sehr gepflegten und sauberen Eindruck. Da es sonst keine großen Sehenswürdigkeiten gab, wollten wir wenigstens auf den Corrigin Rock steigen, einen flachen Granitfelsen am Rande der Innenstadt.

Von dort aus gingen wir zum Auto zurück und fuhren ein kleines Stück auf der Landstraße zurück, um den Wildflower Trail abzufahren.

Er ist nur 4 km lang und war für uns eine Enttäuschung: einerseits hatten wir uns schon ganz schon satt gesehen an Wildblumen, andererseits war auch hier die Blütezeit fast vorbei.  Bei der Weiterfahrt sahen wir am Straßenrand eine Installation zum Thema “Dog in a ute” (Hund auf dem Pick-Up).

“Dog in a ute” ist jährliches Event in Corrigin, bei dem darum gewetteifert wird, wieviele Pick-Ups mit einem Hund auf der Ladefläche als Konvoi durch die Stadt fahren. Im Jahr 2002 waren es 1527! Bei facebook gibt es einen Beitrag des australischen Fernsehens zum Thema.

An einem kleinen See machten wir dann einen kurzen Stopp. An und in dem See waren ein paar Skulpturen zu sehen.

Die Figuren sollen Arbeiter bei der Weizenernte zeigen.
Überdimensionale Figur eines kraulenden Schwimmers mitten im See.

Unser erstes kleines Zwischenziel war Kondinin. Auch hier gab es nichts weiter zu sehen. Wir holten uns nur einen Snack zum Mittagessen und fuhren danach weiter zum Yeerakine Rock, ebenfalls ein Granitfelsen mit einer schönen Aussicht. Er lag etwa 15 km außerhalb der Stadt. Vom Fuße des Felsens führte vom Parkplatz aus der kurze Yeerakine Rock Walk auf den „Gipfel“.

Neben einem riesigen Wassertank gab es die Skulptur eines Reiters zum Andenken an die beiden Weltkriege.

Wir fotografierten und filmten ein bisschen und gingen dann zum Auto zurück.

Kulin ist bekannt für seine Pferderennen – und den Tin Horse Highway.

Im nächsten Städtchen Kulin begann der Tin Horse Highway. Auf einer Strecke von ca. 15 km sind unglaublich viele, sehr interessante und lustige Pferdefiguren aus Blech aufgestellt. Gefühlt aller 100 m mussten wir anhalten und uns eine der Figuren ansehen (~60 Figuren). Im Rahmen des jährlichen “Kulin Bush Races” (Pferderennen) wird die beste neue Pferdeskulptur ausgezeichnet.

Hier eine Auswahl:

Nachdem wir die letzte Skulptur fotografiert hatten und ich den Motor startete, der nächste Dämpfer: im Armaturenbrett leuchtete die Lampe für den Ölwechsel wegen verschmutzten Öls auf. Und das nachdem wir vor drei Wochen zur Inspektion waren, wo wir eigentlich ein gutes Gefühl hatten. Unglaublich.

Es half nichts, wir mussten weiter bis zu unserem heutigen Tagesziel, dem Städtchen Lake Grace. Am nördlichen Teil des gleichnamigen Sees machten wir einen kurzen Fotostopp und fuhren dann zum Campingplatz.

Dort fragte ich nach einer Autowerkstatt und siehe da, es gab sogar ein Ford-Autohaus mit Werkstatt, in einem Städtchen mit 500 Einwohnern!

Wir stellten das Auto ab und liefen zum Ford-Autohaus. Dort konnten wir für morgen früh einen Termin für den Ölwechsel buchen. Vielleicht findet der Mechaniker auch noch eine andere Ursache?!

Am Abend packten wir wieder einmal unseren kleinen Holzkohle-Grill aus und grillten Maiskolben und Steaks, die wir uns in Perth gekauft hatten. Beides war wieder köstlich.

Obwohl es noch ziemlich warm war, zogen wir uns wegen der Insekten dann doch in den Camper zurück.


Das Wichtigste für heute war zuerst der Termin in der Ford-Werkstatt in Lake Grace (Dienstag, 19.10.2021). Wir mussten uns früh sogar noch etwas beeilen, denn der Grill musste auch noch geputzt und verstaut werden. Aber wir standen pünktlich 8:30 Uhr vor der Werkstatt. Nach einer Weile kam auch der Meister, hörte sich mein Anliegen an und staunte erst mal über das deutsche Auto.

Nachdem er am Ölmessstab gesehen hatte, dass kein Öl fehlt und gelesen hatte, dass wir erst vor knapp vier Wochen die letzte Inspektion mit Ölwechsel hinter uns hatten, suchte er die Lösung, die uns unser Sohn schon vorgeschlagen hatte: Offensichtlich gab es einen Zähler, der die Kilometer seit dem letzten Ölwechsel zählt. Der muss einfach beim Ölwechsel zurückgestellt werden, sonst kommt genau diese Lampe nach 12.000 km. Da die australischen Autos dafür meistens einen extra Schalter haben, wusste man wohl nicht, wie das bei meinem Auto geht.

Wir googelten beide im Internet und ich wurde bei Youtube fündig. Letztlich war es einfach: Zündung einschalten (Motor nicht starten), Gas- und Bremspedal für 20 Sekunden gemeinsam gedrückt halten, dann fängt die Öl-Anzeige an zu blinken, Pedale loslassen und Zündung ausschalten, fertig. Und es klappte! Wir brauchten nichts reparieren und auch nichts bezahlen. Wir konnten einfach weiterfahren. Den Stein, der uns wieder mal vom Herzen gefallen ist, konnte man sicherlich sehr weit spüren…

Damit konnten wir unsere Etappe nach Hyden in Angriff nehmen. Wobei es weniger um den Ort Hyden ging, sondern um den Wave Rock in unmittelbarer Nähe des Ortes. Bis dahin waren es etwa 100 km. Wir kamen schon gegen 10:30 Uhr in Hyden an und fuhren direkt durch zum Campingplatz, der direkt unterhalb des Wave Rocks liegt. Da wir erst 12 Uhr einchecken konnten, nutzten wir die Gelegenheit und besuchten gleich den Wave Rock.

Das Wetter war sehr durchwachsen, es wehte ein kräftiger Wind und immer wieder gab es kleine Nieselschauer. Daher waren kaum Leute unterwegs und wir hatten den Felsen fast für uns allein. Der eigentliche Wave Rock ist eine ca. 110 m lange und 15 m hohe Felsformation, die wie eine in Stein gegossene Welle aussieht. Sehr imposant! 

Der Wave Rock ist Teil eines größeren Granitfelsens, des Hyden Rock, der über die Ebene hinausragt. Davon gibt es hier im weiten Umkreis sehr viele, wie wir gestern schon gesehen haben und später noch mehr sahen.

Und hier noch ein Bild bei besserem Wetter.

Die Regenfälle, die über die große Granitfläche fließen, werden über einen Damm nutzbar gemacht. Dazu wurden rings um den Felsen kleine Mauern gebaut, die das abfließende Wasser in den Damm lenken.

Nach einer ¾ Stunde hatten wir den Felsen besichtigt und fuhren auf den Campingplatz. Leider fing es dann an richtig zu regnen, so dass wir erst mal im Camper blieben.

Da dann das Wetter versprach, besser zu werden, wollten wir noch zu den Felsen „The Humps“ mit der Höhle „Mulka’s Cave“ fahren, knapp 20 km. Vom Parkplatz erreichten wir zuerst die Höhle.

Dort waren auch einige Handabdrücke und Felszeichnungen der Aboriginies zu sehen.

Hier die Legende zur Höhle:

Mulka war der illegale Sohn einer Frau, die sich in einen Mann verliebte, mit dem die Ehe verboten war. Aufgrund des Verstoßes gegen diese Regeln gebar sie einen Sohn mit schielenden Augen . Obwohl er zu einem außergewöhnlich starken Mann von kolossaler Größe wurde, hinderten ihn seine Augen daran, einen Speer genau zu zielen, um ein erfolgreicher Jäger zu werden. Aus Frustration ging Mulka dazu über, Menschenkinder zu fangen und zu essen, und wurde zum Schrecken des Bezirks. Es heißt, er habe in Mulkas Höhle gelebt, wo die Abdrücke seiner Hände noch zu sehen sind, viel höher als die eines gewöhnlichen Mannes.
Als seine Mutter ihn wegen seines asozialen Verhaltens ausschimpfte, wandte sich Mulka an sie und tötete sie. Dies beschämte ihn noch mehr und er floh nach Süden. Alle Leute des Distrikts machten sich auf, ihn aufzuspüren, erwischten ihn schließlich in der Nähe von Dumbleyung und spießten ihn auf. Da er kein angemessenes Bestattungsritual verdiente, überließen sie seinen Körper den Ameisen, eine düstere Warnung an diejenigen, die das Gesetz brechen.

Danach gingen wir zwei kleine Wanderwege. Der erste Weg, Gnamma-Trail, führte uns zu einigen tiefen Wasserlöchern in den Granitfelsen, die auch von den Aborigines genutzt wurden.

Eines der Wasserlöcher (“Gnamma”)

Der zweite Weg, Kalari-Trail, führte uns hinauf auf die Spitze von The Humps.

Dort mussten wir aufpassen, nicht von dem orkanartigen Wind hinunter geblasen zu werden.

Moni frisch gefönt …

Auf jeden Fall waren wir froh, als wir wieder unten waren. Auf dem Rückweg machten wir noch einen kleinen Umweg über Hyden. Auch hier gab es wieder Interessante Skulpturen zur Geschichte Hydens zu sehen.

Spendenbüchse in Form eines Zündkerzen-Igels

Später fing es noch einmal kräftig an zu regnen und wir verbrachten den Abend wieder mal im Camper.


Mit der heutigen 4. Etappe geht es langsam im Bogen wieder zurück nach Perth (Mittwoch, 20.10.2021). Am Morgen wollten wir aber zuerst einen Spaziergang entlang des Granit-Hügels mit dem Wave Rock machen. Der Weg heißt „Hippo’s Yawn“ (etwa gähnendes Flusspferd), weil einer der Felsen eine Ähnlichkeit mit dem aufgerissenen Maul eines Flusspferdes hat. Leider ist das Wetter nicht besser geworden, es war kalt und wolkig, aber es hat wenigstens nicht geregnet. Wir liefen los, immer am Fuß des Felsens entlang.

Erst ganz zum Schluss kam der Felsen Hippo’s Yawn.

Danach ging es zum Auto zurück. Nachdem wir Wasser und später Diesel getankt hatten, fuhren wir los. Erster Zwischenstopp sollte der „Rabbit Proof Fence“ sein, ein Verbund von 3 Zäunen, die insgesamt 3256 km lang sind. Im Übrigens nicht zu verwechseln mit dem Dingo-Zaun.

Zum Rabbit Proof Fence mussten wir von unserer Route abbiegen und 20 km Gravel road fahren. Am Gate Nr. 54 gab es eine Infotafel und eine Art Rastplatz.

Der Verlauf von Zaun Nr. 1 (von 3)
Gate Nr.54

Sehr empfehlenswert ist übrigens der gleichnamige Film mit der zugehörigen Musik von Peter Gabriel.

Danach ging es weiter durch endlose Weizenfelder bis nach Narambeen. Dort machten wir eine kurze Mittagspause in einer Tankstelle mit angeschlossenem Museum.

Bis zum heutigen Tagesziel Bruce Rocks waren es nur noch 50 km. Auf dem Campingplatz waren gerade noch zwei Plätze von den 20 frei. Den Rest des Tages verbrachten wir im Camper, da das Wetter nach wie vor sehr unbeständig war und es ab und zu nieselte.


Heute hatten wir uns eine Menge vorgenommen (Donnerstag, 21.10.2021). Die 5. Etappe der vorgeschlagenen Schleife führt eigentlich direkt in Richtung Perth, wir wollen aber 3 weitere Punkte einbauen: Zuerst wollten wir den „Granite Way“ abfahren, dann eine Pumpstation an der längsten Trinkwasserleitung der Welt besuchen und schließlich noch eine Station des Weges mit künstlerisch gestalteten Getreidesilos in Northamp abfahren.

Aber es ging erst einmal in Bruce Rocks los. Gestern hatten wir aufgrund des schlechten Wetters keinen Rundgang durch die Stadt gemacht, dies holten wir heute Morgen nach. Es war eine der typischen australischen Kleinststädte. Früh war noch nichts los, wir spazierten die extrem breite Hauptstraße einmal hoch und runter.

Die Hauptstraße war für den Verkehr in Sydney ausgelegt …

Danach ging es weiter in Richtung Westen. In Shackleton bogen wir kurz in die Siedlung ab, um die kleinste Bank Australiens zu bewundern. Sie ist 3 x 4 m groß und immer noch aktiv: an jedem Freitag gibt es eine Öffnungszeit von 1 ½ Stunden …

Die kleinste Bankfiliale Australiens – noch in Betrieb.

Dann bogen wir auf den „Granite Way“ ab, einen ca. 60 km langen Rundkurs vorbei an verschiedenen Granitfelsen, von denen wir ja mittlerweile eine ganze Menge gesehen haben. Sehenswert sollte vor allem der Kokerbin Rock sein, ein 122 m hoher Granitfelsen. Er ist der drittgrößte freistehende Monolith Australiens.

Der Kokerbin Rock

Wir parkten Rangie am Fuße des Felsens und begannen mit dem Rundweg, der bis auf den Gipfel führt. Zuerst kamen wir an den Devils Marbels, den Teufelsmurmeln, vorbei.

Devils Marbles

Dann ging es in weitem Bogen den Berg hinauf. Der Weg war spärlich aber ausreichend markiert.

Wir kamen an bizarren Felsformationen vorbei.

Auf dem Gipfel der Kokerbin Rock angekommen, pfiff ein heftiger, kalter Wind. Wir machten schnell ein paar Fotos und Videos und liefen dann den gleichen Weg wieder zurück.

Der Granite Way führt jetzt rings um die Felsen des Mount Stirling, des Gundaring Rock und des Mount Caroline. Allerdings kann man die Gebiete nicht betreten, da dort großflächig Giftköder ausgebracht sind (Stichwort: „1080“). Unterhalb des Mount Caroline, dem Caroline Gap machten wir eine Mittagspause und beendeten dann den „Granite Way“.

Nächster Ort mit einem kurzen Halt war Quairading. Sehenswert ist hier die Stierskulptur von Jordan Spriggs „El Toro“ vor der Stadthalle.

Von dort aus ging es nach Cunderdin, zu einer Pumpstation an der Wasserleitung von Perth (Mundaring Weir) nach Kalgoorlie. Später mehr dazu.

Mitten zwischen Quairading und Cunderdin schnellte plötzlich die Kühltemperaturanzeige des Ford fast in den roten Bereich. Zuerst dachte ich, ich hätte mich verschaltet und wäre zu hochtourig gefahren, aber daran lag es offensichtlich nicht. Wir fuhren links ran und überlegten erst einmal. Dann machte ich die Motorhaube auf und schaute nach dem Kühlmittel. Der Behälter war fast leer! Kein Wunder, wenn die Kühlung nicht funktioniert. Wir ließen den Motor auskühlen und beschlossen dann die 20 km bis nach Cunderdin weiter zu fahren. Zur Not müssen wir eben alle paar Kilometer halten und den Motor abkühlen lassen. Aber wir konnten durchfahren und fanden tatsächlich gleich eine Auto-Werkstatt.

Der Meister sah sich das Dilemma an und meinte, dass es irgendwo ein Loch geben müsste. Aber er fand kein Leck. Also füllte er Kühlmittel auf, rund 4 Liter (!). Danach lief der Motor erst mal wieder normal…

Wir bedankten uns, mussten 45 AUD zahlen und fuhren zur nächsten Tankstelle, denn Diesel brauchten wir auch.

Jetzt konnten wir den Punkt in Angriff nehmen, weswegen wir überhaupt nach Cunderdin gekommen sind. Wir besuchten die 3. Pumpstation an der „Golden Pipeline“, die heute ein Museum ist. 

Die von außen unscheinbare ehemalige Pumpstation

Die Trinkwasserleitung wurde zwischen 1898 und 1903 gebaut, damit Wasser aus der Gegend von Perth über 560 km in die Goldfelder in der Wüste nach Kalgoorlie geleitet werden konnte. Sie ist damit die längste Trinkwasserleitung der Welt. Die Leitung wird heute noch genutzt, allerdings sind die Pumpstationen und die Leitungen vielerorts geändert und modernisiert worden. Eine der alten, dampfbetriebenen Pumpen war im Museum noch zu sehen.

Eine von den ursprünglich vier dampfbetriebenen Pumpen.
Die Wasserleitung führt nach wie vor direkt durch den Ort.

Danach fuhren wir schon etwa geschafft von den vielen Ereignissen des heutigen Tages noch nach Northam, um wenigstens ein Silo des „Public Silo Trails“ zu sehen, in er Werbung “West-Australiens größte Outdoor Kunst-Galerie”. Das war eine Enttäuschung. Von den 16 Silotürmen waren 8 bemalt.

Allerdings konnte man nicht näher herankommen, denn die Silos wurden aktiv bewirtschaftet und man durfte nicht auf das Betriebsgelände. Also sahen wir uns die beiden Kunstwerke nur von der Ferne an.

Danach ging es nur noch bis zum Campingplatz in York, wo ich schon einen Stellplatz gebucht hatte. Die Kritiken in meiner Campingplatz-App für den Platz waren nicht besonders gut und so war der Campingplatz auch. Aber wie ist unser Lieblingsspruch: Für eine Nacht wird es schon gehen …

Wenn das Office so möhlig aussieht, weiß man was einen erwartet…

Nachdem der Motor etwas ausgekühlt war, schaute ich noch einmal nach dem Kühlmittel und den zugehörigen Leitungen. Dann entdeckte ich tatsächlich eine Stelle, wo der Schlauch vom Kühlmittelbehälter zum Motor gegen eine andere Schlauchschelle gerieben hat und es eventuell ein kleines Loch gab. Das werde ich morgen erst einmal provisorisch verschließen und dann müssen wir mal weitersehen.


Heute fuhren wir die 6. und letzte Etappe unserer Schleife (Freitag, 22.10.2021). Nach dem Frühstück versuchte ich das kleine Löchlein im Schlauch vom Kühlmittelbehälter notdürftig zu verschließen. Es gelang mir mehr schlecht als recht. Auf jeden Fall wollen wir uns in Perth einen Termin bei einer Autowerkstatt holen, entweder bei Ultratune oder bei einer Ford-Werkstatt.

Da es gestern schon zu spät war, wollten wir uns heute Morgen noch das kleine Städtchen York ansehen. Es waren nur 3 km bis zur Hauptstraße. Wir parkten das Auto und liefen einmal die Straße ab – ein sehr hübsches, aufgeräumtes Städtchen.

Die prachtvolle Stadthalle von York.
Schön restaurierte Gebäude.

Dann fuhren wir direkt durch bis in den Großraum Perth. Bevor wir auf den vorgebuchten Zeltplatz fahren wollten, mussten wir noch einkaufen. Hier gab es endlich wieder einmal die großen Supermärkte wie Coles und Woolworths, vor allem Brot und Brötchen. Wie es der Zufall wollte, kamen wir an einer Ultratune-Werkstatt vorbei und steuerten sie kurzentschlossen an.

Ich erläuterte das Problem mit dem Kühlmittel und wir vereinbarten einen Termin für Montag früh. Bis dahin muss Rangie noch durchhalten, denn morgen wollen wir zum Oktoberfest fahren und am Sonntag auch noch etwas unternehmen. Wir fuhren zu unserem Campingplatz im Swan Valley und ruhten uns erst einmal aus. Jetzt beginnt unser zweiter Aufenthalt in Perth …

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