Perth (3) und Fremantle

Nachdem wir mittags in Swan Valley angekommen waren (Freitag, 22.10.2021), wollten wir natürlich am Nachmittag wenigstens noch etwas kleines unternehmen. Vorher wollten wir aber schauen, ob wir uns für morgen und/oder übermorgen Fahrräder ausleihen können.

Das Swan Valley bietet sich dafür an, da es sehr flach ist und wir schon viele Fahrradwege und auch Fahrradfahrer gesehen hatten. Aber es war erfolglos, es gab absolut keine Fahrrad-Verleihe. Der Einzige, den ich im Internet gefunden hatte, ist offensichtlich dauerhaft geschlossen. Sehr schade, lässt sich aber nicht ändern. Auf der Suche nach dem Fahrradverleih kamen wir an zwei Süßigkeiten-Läden vorbei: Mondo Nougat und Morish Nüsse.

Das australische Nougat war aber kein „normales“ Nougat wie in Deutschland, sondern so, wie ich Halva kennengelernt habe. Es gab verschiedenste Variationen.

Verschiedene Nougat-Variationen.

Wir kauften ein paar kleine Kostproben und gingen auch noch in den Nussladen. Dort nahmen wir eine kleine Packung „Coffee Glazed Macadamias“ mit, die sehr gut schmeckten.

Der aufgeräumte Nuss-Laden

Nun nahmen wir noch eine Craft Beer Brauerei in Angriff, die wir beim letzten Mal übersehen hatten. Die Txoko Brewery hat ihren Namen von einem baskischen Begriff bekommen. Txoko (gesprochen Cho-ko) ist eine Ecke/Platz, wo man sich mit Freunden trifft und gemeinsam genießt. Der Chef ist ein Spanier aus Bilbao, der aber schon seit 25 Jahren im Ausland wohnt.

Wir probierten wieder einmal ein Test-Paddle mit 4 verschiedenen Sorten und setzten uns in den Biergarten. Der Biergarten grenzte direkt an den Weinfeldern und man hatte einen schönen Ausblick.

Die Brauerei warb mit dem Prädikat familienfreundlich und tatsächlich waren außer uns nur noch zwei Familien mit Kleinkindern da. Danach ging es zurück auf unseren Campingplatz.


Auf den heutigen Höhepunkt haben wir ziemlich lange gewartet: die Karten für das Oktoberfest bei „Elmar’s in the valley“ hatten wir vor fast zwei Wochen gekauft (Sonnabend, 23.20.2021). Die Veranstaltung begann um 11 Uhr, also hatten wir viel Zeit. Wir fuhren dann so los, dass wir eine viertel Stunde vorher da waren.

Wir bekamen einen schönen Parkplatz zugewiesen – ich muss ja immer aufpassen, dass ich nicht zu eng eingebaut werde. Pünktlich um 11 Uhr wurden die Tore geöffnet und die Besucher strömten herein.

Ausschnitt aus dem großen Gelände – rechts hinten die Bühne

Zu unserer Überraschung kam der überwiegende Teil in Tracht. Natürlich nicht unbedingt echt bayerische, aber zumindest Lederhosen für die Männer und Dirndl-ähnliche Kleider für die Frauen.

Wir suchten uns einen Platz und erkundeten dann kurz das Gelände. Damit wir später nicht zu lange anstehen müssen, kaufte ich mir dann die lang ersehnte Schweinshaxe mit Sauerkraut und Brezel.

Sie schmeckte sehr gut und würde auch in Deutschland gut weggehen. Daneben gab es verschiedene Bratwürste, Brezeln und die obligatorischen Fritten sowie Sauerkraut. Da bei Elmar’s auch gebraut wird, gab es Biere nach deutscher Art: ein Märzenbier (das Oktoberfestbier), ein Pilsner, ein Kölsch und ein Altbier.

Dazu konnte man 1 l Krüge kaufen, die auch weggingen wie warme Semmeln. Dazu gab es Life-Musik von einer Band, die von Polka über Queen bis zu australischem Folk quer durch alle Musikrichtungen spielte.

Außerdem wurden verschiedene Spiele organisiert. Wir haben uns das Sack-Hüpfen, das Tauziehen und das Bratwurst-Wettessen angeschaut. Alles sehr lustig.

Sackhüpfen
Tauziehen in gemischten Teams
Interessierte Zuschauer(innen)
Beginn des Bratwurst-Wettessens
Auch das Rodeoreiten auf einem künstlichen Bullen war sehr beliebt, überraschenderweise besonders bei Frauen..

Die Veranstaltung war übrigens Ü18, d.h. es waren keine Kinder zugelassen. Dafür gibt es aber morgen, am zweiten Tag des Oktoberfestes, einen Familientag.

Gegen 15 Uhr traten wir langsam die Rückfahrt an. Da das Wetter sehr angenehm war, konnten wir noch eine ganze Weile vor dem Camper sitzen, nach langer Zeit wieder einmal.


Auch heute hatten wir nur einen Punkt im „Programm“. Wir wollten den Whiteman Park besuchen. Er befand sich nicht weit von uns entfernt, etwa 5 km und ist ein 3700 ha großer Park mit Buschland und einer Menge an Sehenswürdigkeiten.

Rund um das Besucherzentrum in der Mitte des Parks gab es einige Museen, die sich rund um den Verkehr ranken: ein Traktoren-Museum, das Auto Museum von West-Australien und das Revolutions Transport Museum, wo die Fortschritte in der Transporttechnologie dargestellt werden. Passend dazu gab es verschiedene Museumseisenbahnen und die letzte Straßenbahn, die damals in Perth gefahren ist. Außerdem gibt es einen kleinen Wildpark und viele Spielmöglichkeiten für Kinder. Uns sind auch die schönen Rastplätze aufgefallen, die man sich für private Feiern mieten kann. Davon wurde auch reichlich Gebrauch gemacht, wir sahen einige Familienfeiern, die dort bei heute schönstem Wetter stattfanden.

Der Park war eine offene Buschlandschaft mit…
… einigen Teichen und Bächen.
Sogar freilaufende Kängurus gab es.

Wir stellten das Auto am östlichen Eingang ab und wanderten zum Village, dem Besucherzentrum in der Mitte des Parks.

Die Museums-Straßenbahn
Eingang zum Motor-Museum

Dort fand heute auch ein großes Kinder- und Familienfest statt. Wir sahen uns die Stände vor dem großen Run an, denn es war noch sehr früh. 

Einer der Pavillons, der hier für eine Geburtstagsfeier geschmückt war.

Wir liefen weiter durch den Park und kehrten gegen Mittag zum Village zurück, um dort einfach an einem der Stände des Festes eine Bratwurst zu essen. Dann kehrten wir im Bogen zum Auto zurück und fuhren zum Campingplatz.

Da es noch früh am Tag war, liefen wir in das benachbarte Victoria-Center mit dem Cider-Weingut “Funk” und der Ironbark Brewery, die wir schon einmal besucht haben. Diesmal ging es in das Cider-Restaurant.

Diesmal kein Bier, sondern verschiedene Cider-Sorten

Moni bestellte sich zum ersten Mal ein Test-Paddle mit vier verschiedenen Cider-Sorten. Sehr nett.

Moni mit ihrem Test-Paddle

Im Übrigen waren beide Gaststätten sehr gut besucht, vor allem mit jüngeren Leuten. Wir haben dabei den Altersdurchschnitt ganz schön nach oben gezogen…

Zufrieden kehrten wir zum Camper zurück und waren gespannt, was uns morgen in der Autowerkstatt bei Ultratune so erwarten wird, wenn sie sich den Kühlmittelkreislauf ansehen.


Der einzige und wichtige Punkt für heute war der Termin bei Ultratune (Montag, 25.10.2021). Es war ziemlich viel Verkehr, aber wir waren trotzdem rechtzeitig dort. Wir übergaben das Auto und mussten nun auf den Anruf oder eine Nachricht warten.

Das Wetter war miserabel, es war kalt, etwa 16°C und es regnete ab und zu aus dem wolkenverhangenen Himmel. Also gingen wir zuerst in das große Einkaufszentrum und bummelten durch die Ladenzeilen.

Eingang zum großen Einkaufszentrum

Ein paar Dinge kauften wir auch ein. Später ließ der Regen etwas nach und wir gingen durch die Straßen von Midland, einem Stadtteil von Perth.

Die Town Hall, erbaut 1907

Gegen Mittag suchten wir uns etwas zum Essen und landeten bei einem Vietnamesen. Als wir gerade fertig waren mit Essen, kam der erlösende Anruf: unser Auto ist fertig. Es war nicht weit bis zur Werkstatt und dort erklärte uns dann der Meister, was sie gefunden hatten. Es gab eine undichte Stelle, die ich nicht gesehen hatte und der Behälterdeckel für die Kühlflüssigkeit war nicht dicht. Sie hatten auch die Schelle verlegt, die an dem Schlauch gerieben hatte. Alles in allem mussten wir 200 AUD bezahlen (rund 130 €). Wir waren froh, dass es nichts Schlimmeres war und übernahmen wieder unser Auto.

Eigentlich wollten wir noch deutsche Wurst kaufen, aber der Laden öffnet erst morgen früh wieder. Wir verschoben das auf morgen und fuhren nur noch einmal kurz in die Innenstadt von Perth, um eine Craftbeer-Brauerei zu besuchen, die wir noch nicht gesehen hatte.

Die Exchange-Brauerei ist eine Micro-Brauerei in einem Café. Das Café – mit der Brauerei – öffnet schon um 6 Uhr morgens, schließt dafür aber schon nachmittags um 15 Uhr. Ich trank ein kleines Glas „Marzen“ und Moni ein Mid-strength-Beer.

Hier gab es u.a. Weizen-Bock, Märzen und Pilsner.

Danach fuhren wir zurück zum Campingplatz und verkrochen uns bei der Kälte in unserem Camper. Dort schaute ich wieder einmal auf die Seite der Australischen Immigration nach dem Stand unseres Visums. Das einzige, was sich geändert hat, ist die voraussichtliche Bearbeitungsdauer des Visums: jetzt werden 8 bis 20 (!!!) Monate angegeben. Da wir ein Überbrückungsvisum haben, das zwischen dem Auslaufen des alten Visums und der Genehmigung des neuen Visums gültig ist, brauchen wir uns eigentlich keine Sorgen machen. Wenn wir theoretisch nach 20 Monaten ein Visum für 12 Monate bekommen, könnten wir noch 32 Monate in Australien bleiben?! Einziges Risiko: wenn das Visum irgendwann nicht erteilt wird, müssten wir nach 4 Wochen (glaube ich) ausreisen. Aber für uns heißt das, dass wir nicht mehr warten können, bis das neue Visum da ist, um einige Dinge neu zu regeln: Moni braucht eine Anschluss-Auslandsreisekrankenversicherung, ich muss die Mitgliedschaft im Campingclub Australiens verlängern, damit wir die Versicherung für das Auto verlängern können und auch in Deutschland müssen ein paar Dinge geregelt werden.
Im Übrigen ist das Thema Auslandskrankenversicherung extrem schwierig. Für unser Alter bietet fast keine Versicherung mehr einen Tarif an, die meisten Versicherungen kann man nur in Deutschland abschließen (also vor der Reise und nicht wenn man bereits im Ausland ist) und der winzige Rest ist wahnsinnig teuer. Und da ist die Versicherung für die USA noch gar nicht drin, für die man dann im Lotto gewonnen haben muss.


Der Wetterbericht für heute hatte viele Regenschauer angesagt (Dienstag, 26.10.2021). Auch in der Nacht hatte es kräftige Schauer gegeben. Dazu war es ziemlich kalt. Wir hatten einen Zeltplatz im Süden von Fremantle gebucht und wollten die nächsten zwei Regentage irgendwie überbrücken. Am Donnerstag soll das Wetter wieder besser werden. Also planten wir den gestern verschobenen Einkauf beim deutschen Metzger ein. Es dauerte eine Weile, bis wir uns durch den morgendlichen Berufsverkehr bis nach Fremantle gequält hatten.

Die Qual der Wahl

Wir kauften wieder für ein paar Tage Wurst ein, fanden noch einen annehmbaren Bäcker und fuhren dann zum Campingplatz.

Am Nachmittag nutzten wir den kostenlosen Bus, der in der Nähe des Campingplatzes abfährt und fuhren in das Zentrum. solche freien Buslinien gibt es übrigens auch im Zentrum von Perth.

Erstes Ziel war das Schiffswrackmuseum. Thematisch war es vor allem den holländischen Seefahrern gewidmet, die im 17. Jahrhundert, die ersten Europäer waren, die die Westküste Australiens erreicht haben. Das Museum war sehr gut gestaltet und sogar kostenlos.

Eingang zum Museum
Teile des Wracks der “Batavia”

Zur Geschichte der “Batavia” mit Meuterei, Mord und Totschlag gibt es einen sehr ausführlichen Bericht auf der deutschen Wikipedia-Seite.

Vor der Küste Westaustraliens liegen vier Wracks holländischer Schiffe aus dem 17. Jahrhundert.

Danach bummelten wir bei annehmbarem Wetter weiter durch Fremantle.

Der Hafen des “Royal Perth Yacht Club” in Fremantle
Das moderne Maritime-Museum
Das U-Boot, das man im Rahmen einer Führung besichtigen kann, gehört zum Museum.

Später fuhren wir mit dem kostenlosen Bus wieder zurück. Direkt an der Bushaltestelle befindet sich die Craftbeer-Brauerei „Running with thieves“. Natürlich musste ein Besuch sein. Es ist nicht nur eine Brauerei, sondern auch eine Destillerie, die Gin und Wodka herstellt. Die Brennblasen stehen auch in der großen Halle, zusammen mit den Tanks für das Bier.

Danach gingen wir das kurze Stück zurück zum Campingplatz.

Wir hatten uns entschlossen, nun doch den Ausflug nach Rottnest Island zu machen, auch wenn das Wetter für übermorgen nicht ganz optimal ist, aber länger wollten wir nicht warten. Also buchten ich zuerst die Fähre nach Rottnest Island und zugleich zwei Fahrräder, die wir auf der Insel nutzen können. Und wir mussten auch den Zeltplatz noch um zwei Tage verlängern. Beides klappte ohne Probleme, jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen. Den morgigen Tag werden wir auch wegen des schlechten Wetters irgendwie überbrücken.


Auch diese Nacht gab es wieder viele Regenschauer (Mittwoch, 27.10.2021). Später lasen wir im Internet, dass dieser Oktober bereits jetzt der regenreichste Oktober für Perth der letzten 50 Jahre ist…

Am Vormittag gab es noch weitere Schauer, aber wir fuhren trotzdem in die Stadt, um uns das „Maritime Museum“ anzusehen.

Es ist in einem modernen Gebäude untergebracht und innen in den Ausstellungsräumen gar nicht so riesig. Aber der Platz wurde optimal genutzt. Es wurde die gesamte Bandbreite maritimen Lebens dargestellt: vom Fischfang, der Waljagd, der Hummerfischerei über die Passagierschifffahrt und die Migration per Schiff bis zur Geschichte der australischen Marine. Hier nur zwei Beispielbilder:

Ein von der australischen Marine aufgebrachtes indonesisches Fischerboot.

Wir sahen uns eine ganze Weile um und besuchten auch noch die Sonderausstellung mit den Schiffswracks aus Legosteinen. Unglaublich, was man mit vielen Steinen und noch mehr Geduld aus den Steinen alles machen kann.

Das Modell der Batavia
Das Modell des havarierten Containerschiffes Rena

Danach schlenderten wir noch einmal durch die schöne Altstadt von Fremantle und wollten eigentlich das “Beerporium” besuchen, aber es öffnet erst am Freitag wieder.

Nicht nur der berühmte Markt hat nur Freitag bis Sonntag geöffnet, sondern offensichtlich auch viele andere Restaurants und Geschäfte, schade. Wir fanden aber einen Ersatz und haben mal gut zu Mittag gegessen. Wir schlenderten noch etwas durch die Straßen und fuhren dann zurück auf den Campingplatz. Morgen soll es dann auf die Rottnest Islands gehen.


Für heute Morgen mussten wir uns den Wecker stellen (Donnerstag, 28.10.2021). Er sollte 5:45 Uhr klingeln, damit wir gegen 7 Uhr an der Anlegestelle der Fähre auf die Rottnest-Insel sind. Ich hatte die Fährtickets zusammen mit zwei Fahrrädern gebucht, die wir direkt an der Fähre auf der Insel übernehmen und dann losfahren können.

Frühmorgens klappte alles, wir fanden einen Parkplatz für Rangie und konnte uns auf der Fähre noch einen schönen Platz aussuchen.

Zeitiges Kommen …

Die Fähre benötigt für die 20 km bis zur Insel 30 Minuten. Die Insel ist ca. 11 km lang und knapp 5 km breit. Sie hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Heute ist sie ein beliebtes Touristenziel. Die Insel ist autofrei, nur Busse fahren rund um die Insel. Dafür ist das Fahrrad das Fortbewegungsmittel der Wahl. Wir konnten unsere Fahrräder und die obligatorischen Helme nach der Ankunft problemlos übernehmen.

Es waren typische Massen-Leihfahrräder, nicht bzw. nicht besonders gut gepflegt. Zudem hatten sie keine klassische Kette mehr, sondern eine Art Keilriemen und eine 3-Gang-Nabenschaltung. Bei meinem Fahrrad hatte ich das Gefühl, dass ich die doppelte Kraft brauchte, um es vorwärts zu bewegen.

Der Keilriemenantrieb

Zusammen mit dem ständigen Auf und Ab war ich am Ende sehr geschlaucht, obwohl es nur 30 km waren.

Aber wir fuhren erst einmal los. Die Fahrradwege sind gleichzeitig die Straßen für die Busse und damit sehr gut befahrbar. Die Straße führte an vielen Buchten vorbei mit türkisblauen Wasser und hellen Stränden. Sehr schön anzuschauen.

Bei wärmerem Wetter sind dies ideale Bade- und Schnorchelgebiete. Wir hielten an einigen Buchten an.

Zwei junge Seeadler, die Altvögel waren unterwegs.

Wir erreichten dann den westlichsten Punkt Cape Vlamingh. Wir machten eine kurze Pause, nutzten einen kleinen Food-Truck, um etwas zu trinken und auszuruhen.

Von dort aus ging es zu Fuß zu den nahe gelegenen Cathedral Rocks, wo wir Neuseeländische Seebären beobachten konnten. Eine Gruppe schwamm relaxt in einer ruhigen Bucht und ruhte sich offensichtlich aus. Sehr interessant zu beobachten.

Danach mussten wir unsere Runde über die Insel erst einmal vollenden, denn es gab nur in der Nähe der Anlegestelle Restaurants und wir hatten uns nichts zu essen mitgenommen, weil wir dachten, dass es auch auf der Runde eine Einkehrmöglichkeit gibt. Für unsere Verhältnisse sehr spät konnten wir dann erst gegen 13 Uhr in einem Restaurant zu Mittag essen.

Endlich erreichten wir das Restaurant

Moni bestellte sich Nudeln, ich eine Pizza, alles schmeckte sehr australisch… Dann stellten wir unsere Fahrräder ab und liefen noch eine größere Runde zu Fuß.

Hier begegneten wir auch unserem ersten Quokka, einem Zwerg-Känguru, für das die Rottnest Insel berühmt ist. Etwa 12…15.000 Quokkas leben hier. Da sie vollständig geschützt sind, haben sie die Scheu vor den Menschen verloren.
Der Bathurst Leuchtturm am Pinky Beach

Am Pinky Beach machten wir noch eine kurze Trinkpause, bevor wir wieder rechtzeitig zur Fähre zurückkehrten. Um 17 Uhr waren wir wieder in Fremantle und fuhren auf den Campingplatz zurück. Alles in allem ein sehr schöner Ausflug, auch weil diesmal das Wetter mitgespielt hat und den ganzen Tag die Sonne schien, auch wenn es nicht übermäßig warm war (~ 18…20°C). Morgen werden wir Fremantle verlassen und weiter nach Süden fahren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.