Mandurah, Bunbury und Wellington National Park

Heute verlassen wir endgültig den Großraum Perth und Fremantle und fahren weiter nach Süden (Freitag, 29.10.2021). Der Campingplatz, den ich für heute südlich von Mandurah gebucht hatte, liegt nur 60 km Luftlinie von uns weg. Wir hatten also ausreichend Zeit, den einen oder anderen Abstecher zu machen. Nachdem wir zusammengepackt hatten, mussten wir in Fremantle noch ein paar Dinge erledigen wie einkaufen und tanken. Und bei Officeworks musste ich auch wieder vorbei, um ein Formular auszudrucken, dann auszufüllen und wieder einzuscannen.

Dann aber ging es bei schönem, aber ziemlich kühlem Wetter in Richtung Süden. Erster Zwischenstopp war an den Serpentine Falls im gleichnamigen Nationalpark. Sie hatten Ähnlichkeit mit den Wasserfällen im Lesmurdie-Nationalpark, die wir vor einiger Zeit südlich von Perth besucht hatten. Allerdings ist hier der untere Bereich der Wasserfälle extra zum Schwimmen ausgebaut worden.

Am Parkplatz graste in aller Ruhe eine Känguru-Mutter mit einem relativ großem Jungen im Beutel.

Vom Parkplatz bis zu den Fällen waren es nur 10 Minuten zu laufen. Leider waren das Wetter und vor allem das Wasser viel zu kalt zum Baden. Aber auch so war es schön anzuschauen.

Die Serpentine Falls

Auf dem Rückweg zur Küste machten wir einen Stopp bei einer Craftbeer-Brauerei. Die King Road Brewery liegt etwas abseits der Straße und hat einen sehr großen Garten.

Sie wirbt damit, sehr familienfreundlich zu sein und tatsächlich waren an diesem Freitagmittag schon einige Familien mit Kindern da. Wir aßen auch einen Snack: Moni frittierte Kartoffelspalten und ich Loaded Fries, das sind Pommes Frites, die mit Fleischstückchen oder Gemüse belegt und mit Käse oder einer Käsesauce überbacken werden. Beides typische Pub-Snacks.

“Loaded fries with pulled pork”

Danach fuhren wir an die Küste nach Rockingham weiter. Im neuen Stadtzentrum von Rockingham machten wir nur eine kurze Pause, denn es war eigentlich nur ein riesiges Einkaufszentrum und fuhren weiter nach Cape Peron. Das kleine Kap wurde im Zweiten Weltkrieg als Verteidigungs- und Artilleriestellung benutzt. Davon sind noch einige Reste zu sehen.

Reste einer alten Beobachtungsstelle
Replik einer Artilleriestellung

Wir machten einen größeren Rundgang um das Kap und bewunderten wieder einmal die bizarren Felsformationen am Strand.

Weiter ging die Fahrt vorbei an einigen flachen bis ausgetrockneten Seen. Dort lag auch die Whitelakes Brewery. Ihr statteten wir nur einen kurzen Besuch ab, ohne einzukehren und fuhren weiter nach Mandurah. Am Stadtrand von Mandurah stoppten wir schließlich zum 3. Mal – bei einer Craftbeer-Brauerei: die Three Rrivers Brewing Co.. Das war wieder eine typische Garagenbrauerei, die mitten in einem Gewerbegebiet lag. Durch Zufall findet dort keiner hin.

Der Bier”garten”

Aber es kamen und gingen ein paar Leute. Wir fuhren dann die restlichen knapp 20 km bis zum Campingplatz südlich von Mandurah. Es war wieder einer mit geschätzten 80% Dauercampern. Aber die sanitären Anlagen waren OK und wir konnten uns noch kurz in die Abendsonne setzen, bevor es dann zu kalt wurde. Abends suchte ich im Radio nach einem Sender und hörte plötzlich deutsches Radio. SBS ist ein Sender, der die mehr als 4 Millionen Australier mit einer anderen Muttersprache als Englisch mit Informationen versorgen will. Allerdings gibt es nur 5 x wöchentlich je 1 Stunde in deutscher Sprache. Aber nett war es trotzdem.

Deutsch wurde zwischen Gujarati, Vietnamesisch, Koreanisch, Albanisch, Lao und Urdu gesendet …

Heute wollen wir in Mandurah bleiben (Sonnabend, 30.10.2021). Zuerst hatte Moni einen Großkampftag mit der Wäsche, später wollen wir in die Stadt fahren, uns etwas umschauen und für 13:30 Uhr haben wir eine Bootsrundfahrt gebucht.

Die Wäsche hing gegen 9:30 Uhr auf der Leine und wir konnten losfahren. Ein Parkplatz war relativ schnell gefunden. Mandurah ist eine aufstrebende Stadt, die von der Nähe zu Perth profitiert, mit der sie seit 2007 mit einer schnellen Zugverbindung verbunden ist. Im Großraum Mandurah leben etwa 96.000 Einwohner. An langen Wochenenden kann die Einwohnerzahl auf bis zu 300.000 hochgehen. Charakteristisch sind die vielen Wasserläufe und Seen. Das Peel-Harvey-Mündungssystem ist ein natürliches Mündungssystem, das ungefähr parallel zur Küste Westaustraliens und südlich der Stadt Mandurah verläuft. Der eigentliche Harvey-Fluss mündet zuerst in das breite Harvey Mündungssystem, dass dann im Norden in das runde Peel Inlet übergeht. Hier münden zusätzlich der Murray-River (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Fluss in Victoria) und der Serpentine-River.

Damit die Lage besser verständlich wird, ein entsprechender Kartenausschnitt.

Vom Peel Inlet führt ein 5 km langer Kanal durch die eigentliche Stadt bis in den Indischen Ozean. Entlang dieses Kanals gibt es viele künstliche Wasserwege mit Hunderten Villen und Häusern, die dadurch direkt Bootsanschluss bis ans offene Meer haben. In einem dieser Viertel mit Marina, kleinem Fischereihafen, vielen Hotels, Restaurants und Shops begannen wir unseren Rundgang.

Das Wetter war schön, nur die Luft war im Wind relativ kalt. Es schien alles relativ neu zu sein und es gab noch etliche Baulücken. Sehr nett.

Nach einem kurzen Mittagessen in einem Thai-Restaurant gingen wir zur Abfahrtsstelle unseres Bootes.

Pünktlich legte das kleine Schiff ab und wir schipperten eine Stunde durch die Wasserstraßen der Stadt.

Die dunkelblaue Linie ist unsere Schiffs-Route.
Die Villen kosten so zwischen 0,9 und 8 Mio australische Dollar…

Danach machten wir noch einen kleinen Spaziergang durch das eigentliche Zentrum. Am späten Nachmittag fuhren wir zurück zum Campingplatz.


Heute war Sonntag, daher wollten wir den beworbenen Sonntagsmarkt in Mandurah auf jeden Fall noch besuchen (Sonntag, 31.10.2021). Nach dem Frühstück fuhren wir los und parkten etwas abseits des Marktes, weil ich ein großes Gedränge befürchtete.  Aber das war ohne Grund, denn der Markt war wieder einmal sehr überschaubar. Eigentlich schön am Wasser gelegen, waren wenige Stände aufgebaut, die vor allem Krims-Krams anboten.

Die Stände waren sehr übersichtlich aufgestellt.

Obst-, Gemüse- oder andere Lebensmittelstände fehlten völlig, genauso wie die sonst so üblichen Food-Trucks. Enttäuscht liefen wir über den Markt und beschlossen dann, auf die andere Flussseite in einen Park zu fahren.

An der Uferpromenade von Bunbury

Wir stellten das Auto ab und kamen an einem winzigen Vergnügungspark vorbei, wo es gestern noch eine richtige Halloween-Party gegeben hat.

Werbeplakat für das “Screamfest” (“Schrei-Fest”)

Heute Morgen war es dort ruhig, nur das Riesenrad drehte sich schon, denn um 11 Uhr sollte der Park wieder öffnen. Dann kamen wir wieder einmal an einem Denkmal für die australischen Soldaten vorbei, die im 1. und 2. Weltkrieg gekämpft haben. Die schlichte Gestaltung des modernen Denkmals gefiel uns sehr gut.

Nach einem kurzen Einkauf ging es aber weiter in Richtung Süden. Dann fiel uns ein braunes (d.h. Touristen) Schild zum Lake Clifton mit Thrombolithen sowie zu einem Weingut und einer Brauerei auf. Wir bogen ab und nach ein paar Minuten waren wir bereits am See. Ein Bohlenweg führte ein Stück in den See hinaus und wir konnten das erste Mal Thrombolithen sehen.

Am Lake Clifton

Auch wenn die Wasseroberfläche sehr unruhig war, konnte man sie gut am Boden erkennen.

Der Unterschied zwischen Thrombolithen und Stromatolithen – die wir schon zweimal gesehen haben – wird in diesem Blog sehr schön erklärt.

Der Besuch des Weingutes mit Bierbrauerei war dann ein Flop. Es waren keine Gäste da und es ließ sich auch kein Angestellter blicken. Also stiegen wir wieder ins Auto und steuerten das nächste Zwischenziel an, die Craftbeer-Brauerei Old Coast Road Brewery. Hier war richtig was los.

Ein riesengroßes Gelände und unglaublich viele Familien mit Kindern. Wir hatten den Eindruck, auf einem Kinderspielplatz gelandet zu sein, wo die Kinder die Eltern in der Brauerei abgeben können…

Im Hintergrund die Werbung für die Old Coast Rd. Brewery

Wir tranken etwas, ließen alles auf uns wirken und fuhren weiter nach Bunbury, unserem eigentlichen Tagesziel.

Wir parkten unweit der Touristeninformation und suchten nach Informationen, wie wir die nächsten Tage gestalten können. Wir wurden auch fündig und verzichteten dann auf einen weiteren Stadtbummel. Sonntags macht dies sowieso keinen Spaß und sicherlich werden wir ihn nachholen. Wir fuhren auf den Campingplatz und bekamen einen sehr großzügigen Stellplatz mit viel Raum für uns.

Wir überlegten noch, wie wir morgen weiterfahren und dann war es auch schon wieder Abend.


Der Wellington National Park war unser nächstes Ziel (Montag, 01.11.2021). Er liegt etwa 40 km östlich von Bunbury. Wir wollten die Gelegenheit nutzen und wieder einmal wandern gehen und auf einem einfachen Zeltplatz am Stausee mitten im Wald übernachten. Dazu brauchte man eine online-Buchung bei der Nationalparkverwaltung, aber das ging ohne Probleme, es gab genügend frei Plätze. Nach dem üblichen Einkaufen und Tanken fuhren wir los. An der kleinen Touristeninformation in Dardanup machten wir einen ersten Stopp. Leider hatte sie geschlossen. Sie öffnet nur, wenn sich Freiwillige gemeldet haben. Schade, aber wir hatten uns gestern in Bunbury bereits mit einer ganzen Menge Informationsmaterial versorgt.

Die geschlossene Touristeninformation

Die Straße führte jetzt durch das Ferguson Valley. Die Landschaft ähnelte wieder der Eifel mit Wald, Wiesen, Hügeln und zwischendurch Gehöfte und auch Weingüter. Wir fuhren durch bis „Gnomesville“. Das ist eine Kuriosität mitten im Park. Vor vielen Jahren hat ein Unbekannter an einem neugebauten Kreisverkehr einen Gartenzwerg in die Mitte gestellt. Es dauerte nicht lange, dann gesellte sich ein Zwerg nach dem anderen dazu. Jetzt ist daraus eine „Stadt“ geworden, die auch nicht mehr im Kreisel steht, sondern eine große Fläche am Rand belegt.

Willkommen in Gnomesville! (Nur ein kleiner Ausschnitt!)

Mittlerweile stellen Familien, Vereine oder Freunde immer neue Zwerge auf und das Ganze ist zu einer Touristenattraktion geworden.

Von dort führt eine asphaltierte Straße zum größten Baum des Parkes, dem „King Jarrah Tree“. Er war sehr beeindruckend, auch wenn er mit den gewaltigen Kauri-Bäumen Neuseelands nicht mithalten kann.

Der Baum ist ca. 36 m hoch und zwischen 300 bis 500 Jahre alt.

Weiter ging es es dann auf einer Gravel Road, die aber einfach zu befahren war. Nach wenigen Kilometern erreichten wir eine Asphaltstraße, die zum Fuße der Staumauer des Wellington Dammes führt. Die Staumauer war als Bauwerk schon beeindruckend, aber das darauf gemalte Bild machte sie noch interessanter.

Das 8.000 m² große Bild, Titel „Reflections“, wurde erst im Februar dieses Jahres (2021) fertiggestellt. Die Staumauer ist 34 m hoch und 367 m breit. Der 35-jährige australische Künstler Guido van Helten brauchte mit seinen Helfern dafür 4 Monate.

Es ergänzt eindrucksvoll die Wandbilder der kleinen Stadt Collie, die wir uns morgen ansehen wollen.

Da der Kiosk an der Staumauer Montag bis Mittwoch geschlossen hat, kochten wir uns schnell ein Mittagessen und fuhren zu unserem Zeltplatz. Er war sehr schön gelegen und wir hatten einen großen Stellplatz und viel Abstand zum nächsten.

Der einzige Wermutstropfen war das kalte Wetter. Zwar schien ab und zu die Sonne, aber sie konnte die kalte Luft und den kühlen Wind nicht wettmachen. Wir spazierten noch ein bisschen herum und erkundeten den Platz.

Der Platz liegt direkt am Stausee.
Die Papageien (Ringsittiche – engl.: Twenty Eight Parrot) waren ziemlich neugierig.

Später zogen wir uns in den Camper zurück.


Heute Morgen gab es nur eine Katzenwäsche an unserer mobilen Dusche, denn der Zeltplatz hatte kein fließendes Wasser (Dienstag, 02.11.2021).

Auch der Abwasch war etwas improvisiert.

Wir hatten uns für heute eine Wanderung direkt vom Zeltplatz aus ausgesucht. Sie führte im weiten Bogen durch die Wälder des Parkes und war ca. 10 km lang. Wir mussten nur kurz unseren Camper umsetzen, damit wir den Stellplatz wieder freimachen und zogen dann unsere Wanderschuhe an. Das Wetter war wieder ziemlich kalt, der Himmel voller Wolken und es sah ab und zu nach Regen aus, der uns aber letztendlich verschonte.

Die ersten Kilometer waren sehr schön. Ein interessanter Wald mit vielen verschiedenen Wildblumen.

Die kleinen Grasbäume sind immer lustig anzuschauen.
Ein schwarzer Kakadu, den man eher hört als sieht.
Ein Spinnennetz mit Spinne in einem hohlen Baumstamm

Wir kamen wieder am Staudamm vorbei, wo gerade ein neuer großer Parkplatz gebaut wird. Die Baustelle war großräumig abgesperrt und wir fanden die Fortsetzung des Weges nicht. Erst ein Bauarbeiter, den ich fragte, zeigte uns den richtigen Weg. Danach war er wieder gut ausgeschildert. Wir wanderten ca. 3 ½ Stunden bis Punkt 12 Uhr. Es sind dann doch über 12 km und 300 Höhenmeter geworden.

Pünktlich zur Mittagspause wieder zurück auf den Picknick-Platz

Wir aßen unsere Mittagsverpflegung aus dem Rucksack dann bereits am Auto und fuhren weiter. Die Route führte unterhalb des Dammes flussabwärts parallel zum Collie River. Wir hielten an einigen schön ausgebauten Stellen, wo der Fluss Möglichkeiten zum Baden bietet.

Der Long-Pool
Am Honeymoon-Pool, der leider gerade Baustelle war.

Einen weiteren Stopp machten wir an einer Art Friedwald, dem Wellington Dam Legacy Forest. Hier werden Bäume gepflanzt und großgezogen, unter denen die Asche der Verstorbenen verstreut wird.

Man kann für sich, für sich und seinen Partner (Together Trees) oder auch als Familie (Heritage Grove) bereits zu Lebzeiten einen Baum reservieren lassen, unter dem die Asche später verstreut und an dem eine kleine Plakette angebracht wird.

Einer der reservierten Plätze mit mit dem kleinen Aluminium-Schild, wo schon der Name des noch nicht Verstorbenen vermerkt ist.

Dann verließen wir den Nationalpark und fuhren nach Collie. Da wir noch Zeit hatten, wollten wir uns einige der Wandmalereien ansehen, die wir in einem extra Prospekt für den „Collie Mural Trail“ gesehen hatten. Aber es war eine Enttäuschung: der Plan schien nicht zu stimmen und die Wandmalereien waren aus unserer Sicht nichts Besonderes. Allerdings haben wir auf unserer Reise auch schon eine Vielzahl gesehen.

Nur ein Beispielbild
Erinnerung an die ersten Kohleminen. Die Förderung begann hier 1883 und ist heute noch aktiv.

Nun konnten wir zum Zeltplatz fahren, denn vor 14 Uhr konnten wir nicht einchecken. Heute fand das wichtigste Pferderennen des Jahres, der Melbourne Cup statt. Werbung: „The race that stops the nation“ – und auch die Rezeption hatte deswegen bis 14 Uhr geschlossen. Der Sieger dieses Rennens erhält übrigens 4,4 Millionen australische Dollar.

Zum Abendbrot gab es zwei schöne Porterhouse-Steaks. Das hatten wir uns verdient …


Heute wollten wir gemütlich nach Bunbury zurückfahren (Mittwoch, 03.11.2021). Frühmorgens nieselte es, also ließen wir uns Zeit. Wir mussten noch ein paar organisatorische Dinge am Rechner erledigen und ich ließ die Gasflasche auffüllen. Kurz vor 9 Uhr fuhren wir zuerst in das Zentrum von Collie und besuchten das Visitor Center.

Es gab eine kleine Freiluftausstellung von alten Lokomotiven.

Die Lokomotiven wurden bis in die 70er Jahre zum Kohletransport eingesetzt.

Dann aber fuhren wir weiter durch den Wellington National Park und waren pünktlich um 11 Uhr an der Craftbeer-Brauerei Wild Bull.

Auch das war wieder eine interessante Location mit zwei holzgefeuerten Pizzaöfen und mit 10 Stunden geräucherter Rinderbrust oder dry-aged beef, also trocken gereiftes Rindfleisch im Angebot. Und natürlich gab es auch Bier.

Danach ging es nach Bunbury. Bunbury ist nach Perth und Mandura die drittgrößte Stadt Westaustraliens. Zuerst gingen wir einkaufen, dann checkten wir auf dem ziemlich zentrumsnah gelegenen Campingplatz ein. Nachdem Moni noch schnell eine Maschine Wäsche gewaschen hatte, machten wir einen Bummel an der Strandpromenade entlang. Das Wetter hatte sich stark verbessert, die Sonne schien und wir konnten sogar ohne Jacke gehen.

Das moderne Dolphin Discovery Centre. Auch hier kommen Delfine an den Strand wie in Denham.
An der Strandpromenade
“Wardandi Boodja” – Porträt eines älteren Angehörigen des örtlichen Aborigine-Stammes der Noonga. Die Skulptur ist über 5 m hoch.
Im Hintergrund der Bunbury Tower
Der Marston Hill Lookout
Blick vom Lookout auf die Stadt mit dem Bunbury Tower
Der Bunbury Leuchtturm mit extravagantem Anstrich

Heute wollten wir noch einen Tag in Bunbury bleiben (Donnerstag, 04.11.2021). Wir mussten u.a. noch ein paar Sachen einkaufen, nach fast zwei Jahren Reisezeit muss das eine oder andere Kleidungsstück ersetzt werden. Mittags aßen wir dann endlich den Gulasch, den ich schon vor einiger Zeit fertig gekocht und dann eingefroren hatte. Dazu gab es aus dem deutschen Laden in Perth (Elmar’s) richtiges Rotkraut (“Leuchtenberger Apfelrotkohl”) und Kartoffelklöße (“Kartoffelland – Kartoffelklöße halb und halb”). Es war quasi ein Festessen …

Eingang zum Queens Garden

Am Nachmittag drehten wir noch eine kleine Runde durch den Queens Garden in Bunbury und entlang der Hauptstraße.

Impression von der Hauptstraße.

Damit hatten wir – glaube ich – das Wichtigste gesehen und können morgen weiter fahren.


Und zum Schluss noch etwas Besonderes: In einer der vielen Brauereien haben wir im Menü das gefunden:

Das ist es doch, das Bier für Hunde!

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